Was sind Wechseljahre?

Bei uns Frauen ist schon so immer wahnsinnig viel los im Alltag… Wir versuchen, Job, Partner und Familie unter einen Hut zu bringen aber auch, sich um uns zu kümmern. Zusätzlich stellt uns das Leben vor immer neue Herausforderungen: In manchen Lebensphasen spüren wir dann besonders, wie auch in unserem Körper wahnsinnig viel los ist. Zum ersten Mal in der Pubertät oder eventuell später während einer Schwangerschaft. 

In den Wechseljahren (medizinisch: Klimakterium) steht die nächste große Veränderung für uns an: Die Produktion unserer Geschlechtshormone verändert sich kontinuierlich, bis schließlich der Eisprung und die Regelblutung ganz ausbleiben. Dabei steht „Menopause“ übrigens für die letzte Regel einer Frau. Der Begriff ist allerdings etwas verwirrend, weil er sich nicht auf eine Pause bezieht, sondern auf das Ende unserer Fruchtbarkeit. 

Fazit: Die Übergangsphase dieser Hormonumstellung am Ende der fruchtbaren Lebensphase wird Wechseljahre genannt. 

Frauen in den Wechseljahren: Gibt es eigentlich auch Vorteile von diesem "Älter werden"?

Bisher wurde das Thema Wechseljahre oft unter den Tisch gekehrt und war eher ein Tabuthema. Das Wort ist bei vielen direkt ans Alt werden/sein geknüpft. Zum Glück wandelt sich gerade das Bild von Frauen in den Wechseljahren und es findet langsam ein etwas offenerer Umgang damit statt. Endlich – es wird aber auch Zeit!

Heute entspricht die Frau um die 50 in vielerlei Hinsicht nicht mehr dem Frauenbild der vergangenen Jahrzehnte: Sie steht oft erfolgreich im Berufsleben, ist sportlich, aktiv, lebensfreudig, fühlt sich attraktiv und geht offener mit ihrer Sexualität um. Mit einer Lebenserwartung von über 80 Jahren bei Frauen heutzutage (Quelle: statista: Entwicklung der Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland nach Geschlecht in den Jahren von 1950 bis 2060) beginnt für sie mit den Wechseljahren ein neuer Lebensabschnitt, der ihr die Chance bietet, neue Freiheiten zu entdecken und sich vielleicht sogar nochmal völlig neu zu erfinden!

Wechseljahre sind keine Krankheit, kein Stigma, sondern auch eine Chance! Aber sie sind nicht nur wegen der Hormonumstellung eine Phase der körperlichen, seelischen und emotionalen Veränderung. Denn meistens gehen sie auch mit weiteren Veränderungen im Leben einher und es kommt so einiges zusammen: Die Kinder verlassen das „Nest“, so manches Paar muss sich neu finden, die eigenen Eltern werden älter und brauchen Unterstützung und man selbst muss sich auch allmählich mit dem Prozess der körperlichen Veränderungen und des Älterwerdens auseinandersetzen.

Die Wechseljahre sind aber immer auch eine Chance, den eigenen Lebensstil zu überprüfen und den Blick auf eine gesunde Lebensweise zu schärfen: Bin ich in der Balance zwischen Stress und Entspannung? Zwischen Aktivität und Erholung? Ernähre ich mich ausgewogen und bewege ich mich genug? Achtsamkeit ist auch hier das Zauberwort: Sehen Sie die Wechseljahre als Chance und machen Sie sich auf die innere Reise zu sich selbst – viele Frauen entdecken in dieser Phase Entspannungsübungen, Yoga und Meditation für sich und wie gut es ihnen tut!

Denn wer gesund lebt, fühlt sich auch in den schwierigen Zeiten der Wechseljahre ausgeglichener und kann besser mit den Herausforderungen des Lebens umgehen.

Hormonumstellung in den Wechseljahren: Was passiert im Körper?

Mit Beginn der Wechseljahre nimmt allmählich die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron ab. Sie verändern sich nicht nur, sondern sie stehen in einem komplexen Zusammenhang. Der Eisprung bleibt immer öfter aus, der Zyklus wechselt unregelmäßig. Anfangs werden die Zyklen oft kürzer, später eher länger. Irgendwann stellen die Eierstöcke ihre Tätigkeit ganz ein. Hierzulande sind die Frauen im Durchschnitt Anfang 50, wenn sie ihre letzte Regelblutung haben. Manche jedoch sind zum Zeitpunkt der Menopause erst 45, andere schon 55 Jahre alt: es ist individuell ganz unterschiedlich.

Mehr Infos zum zeitlichen Ablauf der Wechseljahre

Abb.: Hormonelles Geschehen in den Wechseljahren

Der Hormonspiegel sinkt aber nicht stetig, sondern schwankt immer mal wieder auf und ab. Dieser schwankende Hormonpegel ist die Ursache, warum es zu Wechseljahresbeschwerden kommen kann. Diese können sich seelisch und körperlich bemerkbar machen. Manchmal finden sie auch statt, ohne, dass man sie selbst wirklich wahrnimmt. Viele Frauen leiden an Wechseljahresbeschwerden wie:

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen: Wie Einschlaf- und Durchschlafstörungen
  • Depressive Stimmungsschwankungen und Angstgefühle

Die Geschlechtshormone haben allerdings nicht nur auf den Zyklus Einfluss, sie wirken sich auf viele andere Bereiche des weiblichen Körpers aus: z.B. auf die Beschaffenheit von Haut, Schleimhaut, Haaren, Knochen und sogar auf das Gehirn.

Alles zum Thema Wechseljahresbeschwerden

Nach der Menopause (letzte Regelblutung) pendelt sich der Hormonspiegel dann langsam auf einem neuen Niveau ein. Allerdings vergehen bis dahin meist noch ein paar Jahre.

Nahrungsergänzungsmittel in den Wechseljahren:

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