“Entsäuerung“ des Körpers und mit basischen Lebensmitteln vorbeugen

Der Körper – vielmehr unser Stoffwechsel – ist wie ein Kraftwerk. Über die Nahrung aufgenommene Stoffe werden verbrannt, Energie erzeugt und somit lebenswichtige Funktionen und Vorgänge bewerkstelligt.

Wir versuchen, unser Kraftwerk mit viel Obst und Gemüse zu unterstützen und achten auf Bewegung an der frischen Luft. Leider kommt eine gesunde und ausgewogene Lebensweise im turbulenten Alltag trotzdem manchmal zu kurz.

Dann muss unser Körper schwere Arbeit leisten, um das Verhältnis von Säuren und Basen auszugleichen. Wir können den Körper und seine eigentlich sehr effektiven Puffersysteme unterstützen, indem wir auf eine basische Ernährung setzen. Dies sind Lebensmittel, welche der Körper zu Basen verstoffwechselt, welche ihm helfen, überschüssige Säuren im Körper zu neutralisieren. Ebenso können wir auf basische Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Immer beliebter wird das Basenfasten, um den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen.

Basische Ernährung zur Entsäuerung

Eine gesunde, ausgewogene, basische Ernährung wirkt sich positiv auf das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers aus. Achte daher bewusst auf eine Ernährung mit basischen Lebensmitteln. Diese unterstützen dabei, einer latenten Übersäuerung vorzubeugen. Lebensmittel werden in stark basische und mittel- bis schwachbasische Lebensmittel unterschieden.

Zu den besonders stark basischen Lebensmitteln zählen:

• Obst: zum Beispiel Aprikosen, Äpfel, Beeren, Birnen, Bananen und Quitten

• Gemüse: fast alle Gemüsesorten, besonders Kartoffeln, Spinat, Salat, Grünkohl oder Gurken

• Pilze: wie Pfifferlinge, Champignons oder Shiitake 

• Kräuter: speziell Petersilie, Basilikum, Brennnessel und Rosmarin

• Nüsse, Kerne und Samen: beispielsweise Walnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Lein- oder Hanfsamen

Interessant ist:

Die meisten sauer schmeckenden Lebensmittel reagieren im Körper basenbildend. Kochen Sie demnach also auch mit Zitronen, Limetten oder Orangen oder fügen Sie den frisch gepressten Saft Ihrem Wasser hinzu.

Wohltuend für unseren Körper ist außerdem, mindestens 30 bis 50 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht täglich zu trinken (bei einem Körpergewicht von 70 Kilogramm sind dies zwei bis drei Liter). Empfehlenswert sind basische Kräutertees oder stilles Mineralwasser. Verzichte bestenfalls auf sprudeliges Wasser. Aufgrund der enthaltenen Kohlensäure bedeutet dies zusätzliche Säure für unseren Körper. Im Zuge einer ganzheitlichen Ernährung kannst du auch bei bitteren Lebensmitteln zugreifen, beispielsweise Artischocken, Grapefruits oder Chicorée. Die enthaltenen Bitterstoffe können sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

Einen weiteren Anhaltspunkt für eine basische Ernährung liefert die sogenannte PRAL-Tabelle (aus dem Englischen: potential renal acid load), in welcher die Säurebelastung verschiedener Lebensmittel aufgeführt ist.¹

Was den Körper aus dem Gleichgewicht bringen kann

Möchtest du deinem Körper etwas Gutes tun, ist der Verzicht auf Alkohol und Nikotin ratsam. Auch säurebildende Lebensmittel wie Eiweiß, Fett, Getreide, Kaffee oder Zucker solltest du besser wenig konsumieren.

Basenbad: Entsäuerung über die Haut

Basenbäder sind eine beliebte Maßnahme gegen Übersäuerung und zur Hautpflege. Das Basenbad wird seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde bei Beschwerden, wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder trockener Haut empfohlen. 
Die Anwendung eines Basenpulvers als Badezusatz ist ganz einfach - wir empfehlen dafür die Urbase I. 

So geht´s: 

• Etwa eine Stunde vor dem Bad solltet du keine Cremes, Parfüm, oder Make-up verwenden.
•  Sorge für eine angenehm warme Umgebungstemperatur.
•  Dosiere 4-5 Esslöffel Urbase I in das einlaufende Wasser.
• Verwenden keine weiteren Zusätze, wie Badesalz, oder Schaum- und Aromabäder.
• Bade für ca. 15 Minuten im basischen Badewasser.
• Nutze auch direkt nach dem Bad keine konventionellen Pflegeprodukte, wie Parfüm oder Lotion, sondern zum Beispiel das basische UrDeo von Laetitia.

Basisches Fußbad:

Neben dem klassischen Basenbad ist ein Fußbad mit Urbase I sehr wohltuend: Dosieren Sie dafür ca. 1 Esslöffel in 36-38° warmes Wasser und baden Ihre Füße 15-30 Minuten. 

Wie oft? 

Begleitend zu einer Basenkur kann ein basisches Bad bis zu drei Mal pro Woche genossen werden. Um die Säure-Basen-Balance des Körpers zu unterstützen genügt eine Anwendung wöchentlich. 

Eine lächelnde Frau mit gelbem Pullover in der herbstlichen Natur steht für die Veränderungen des Körpers ab 40.

Praktisches Set wichtiger Mineralien

Manchmal benötigt der Körper Hilfe beim Ausgleich von Säuren und Basen. Hierfür sind besonders Nahrungsergänzungsmittel wie Basenpulver geeignet.

Körper „entsäuern“: Was neben einer basischen Ernährung noch helfen kann

Was tut unserem Körper, Geist und der Seele noch gut? Und wie können wir unseren Säure-Basen-Haushalt noch harmonisieren? Besonders empfehlenswert ist, Bewegung in den Alltag zu integrieren und Stress zu vermeiden. Ausdauersportarten wie Radfahren oder Joggen sind dabei geeignet, da sie sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken und dadurch das Stresslevel senken können.

Wenn du das Gefühl hast, dein Säure-Basen-Stoffwechsel funktioniert nicht normal oder du möchtest ihn bei seiner Schwerstarbeit einfach unterstützen, kannst du auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Unser Basenpower-Set enthält neben basischen Mineralsalzen auch Zink, das zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel beiträgt.

1 Vormann, Jürgen: Säure-Basen-Balance: Der Kompass für mehr Vitalität und Wohlbefinden. München: GRÄFE UND UNZER Verlag 2016. S. 28.