Wechseljahre und Sexualität: Kraftquelle Lust und Liebe

Es gibt Tabuthemen, über die entweder gar nicht gesprochen wird oder so lange Mythen erzählt werden, bis sie schließlich zu weitverbreiteten „Wahrheiten“ werden. Das Thema Lust und Sexualität in den Wechseljahren ist mit verschiedenen negativen Klischees behaftet. Und dass Frauen keine Lust auf Sexualität mehr in den Wechseljahren haben, gehört zu diesen Mythen und Märchen in jedem Fall dazu.

Wahr hingegen ist: Libido und Sexualität beschränken sich nicht nur auf die fruchtbaren Lebensphasen, sondern spielen lebenslang eine wichtige Rolle und sind eine wertvolle, vitalisierende Kraftquelle für uns.

Wahr ist außerdem: Sexualität ist bei jeder Frau (und jedem Menschen) ganz individuell und unterschiedlich ausgeprägt und im Laufe unseres Lebens ständigem Wandel und Veränderung unterworfen. Während manche Frauen in den Wechseljahren häufiger sexuelle Unlust verspüren, kann es bei anderen wiederum zu plötzlich gesteigertem sexuellem Verlangen in den Wechseljahren kommen – „Women on fire“ also, im wahrsten Sinne des Wortes!

Keine Lust auf Sexualität in den Wechseljahren?

Die Wechseljahre mit dem Rückgang der weiblichen Hormone und mit den körperlichen Veränderungen des weiblichen Körpers halten einige Tücken beim Thema Lust und Liebe für uns bereit.
Mögliche Begleiterscheinungen und Beschwerden in der Menopause können sich zeitweise auch negativ auf unsere Sexualität auswirken.

Aber je mehr Frau darüber Bescheid weiß und auch offen darüber spricht, umso besser kann sie sich Hilfe bei sexueller Unlust in den Wechseljahren holen, wieder zurück zu einer erfüllenden Sexualität finden und ihrem Verlangen auch wieder auf die Sprünge helfen! Für die verschiedenen psychischen oder körperliche Ursachen, die in den Wechseljahren zur sexuellen Unlust führen, gibt es Mittel und Wege, um diese Probleme wieder in den Griff zu bekommen.

Alles andere wäre doch zu schade, denn Sex sollte auch weiterhin ein Thema in unserem Leben bleiben ...

Übrigens genießen viele Frauen ihr Liebesleben ab den Wechseljahren sogar viel mehr als früher. Frauen in der Lebensmitte wissen eher, was sie wollen oder nicht wollen und trauen sich im Allgemeinen selbstbewusster dazu zu stehen und ihre Bedürfnisse zu kommunizieren.

Dazu kommt außerdem, dass die Kinder einen meistens nicht mehr so in Anspruch nehmen und vielleicht sogar schon ausgezogen sind. Das alles macht Frauen in Bezug auf Sex und Erotik oft freier und ungezwungener und sie können sich ihrem Liebesleben wieder spontaner und flexibler hingeben!

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So können sich die Wechseljahre auf deine Sexualität auswirken:

Wenn im Schlafzimmer bei Frauen in den Wechseljahren eher Lustlosigkeit herrscht, dann kann es dafür verschiedene Gründe geben. Und nicht immer sind nur allein die Hormone daran schuld: Es gibt noch einige andere Ursachen für den Libidoverlust in dieser Lebensphase.

Die Liste der möglichen Lustkiller umfasst hormonelle, organische und psychische Ursachen. Außerdem spielt natürlich auch die Paarbeziehung eine ganz wichtige Rolle dabei.
Deshalb wollen wir im Folgenden die Faktoren genauer unter die Lupe nehmen, die zu sexueller Unlust in den Wechseljahren führen können: Aber keine Sorge – an den meisten davon kann man arbeiten, sie mit entsprechender Beratung und ärztlichem Beistand verbessern und in den Griff bekommen. Auch spezielle Ratgeber-Bücher zum Thema Wechseljahre bzw. Sexualität sind dafür hilfreich, denn schließlich steht man nicht allein mit seinen Problemen da!

Kann zu sexueller Unlust führen: Gewichtszunahme, Hitzewallungen, schlechte Schlafqualität, Stimmungsschwankungen und Libidoverlust – manche Frauen leiden jahrelang unter dem vollen Programm des Östrogenmangels und unter den unterschiedlichsten Wechseljahresbeschwerden. Kein Wunder also, dass bei Frauen, denen es nicht gut geht und die sich in ihrem Körper nicht mehr richtig wohl fühlen, die Lust nicht unbedingt an erster Stelle steht. Aber: Zum Glück gibt es dafür ja die Frauenärzte, mit denen du offen über deine Wechseljahresbeschwerden sprechen kannst und die Mittel und Wege parat haben, um deine Beschwerden zu lindern und dem Östrogenmangel entgegenzuwirken. So kannst du wieder mehr Lust auf das Leben und die Liebe bekommen und auch deine Sexualität wieder mehr genießen!

Führe am besten längerfristig einen Zykluskalender (hierzu gibt es praktische Apps).

Das sollte kein Tabu sein und darüber sollten unbedingt alle Beteiligten Bescheid wissen: Scheidentrockenheit ist nämlich kein direktes Zeichen von sexueller Unlust. Durch den Östrogenmangel wird die Schleimhaut der Scheide dünner, empfindlicher und nicht mehr ausreichend befeuchtet. Sex kann deshalb für Frauen in der Zeit der Hormonumstellung plötzlich schmerzhaft werden. Auch die Stimulation erfordert mehr Zeit als früher, denn der Intimbereich wird generell nicht mehr so gut durchblutet.
Hier können Gleitgels oder -cremes aus Drogerie oder Apotheke gut helfen. Auch Gynäkologen können dir lokal wirkende östrogenhaltige Cremes, Zäpfchen, Ringe oder Tabletten verschreiben, die langfristig bei Vaginalproblemen Abhilfe schaffen. Und ansonsten: Nehmt euch mehr Zeit für das Vorspiel und die Stimulation, das kann ja auch insgesamt zu erfüllterem Sex führen! Weitere Tipps dazu kannst du im nächsten Abschnitt lesen!

Blasenprobleme, Harndrang und Inkontinenz können Folgen der Hormonumstellung in den Wechseljahren sein. Aus diesen körperlichen Gründen kann der Geschlechtsverkehr womöglich als unangenehm und peinlich empfunden werden, weswegen Sex eher vermieden wird. Auch ein unregelmäßiger Zyklus und stärkere Menstruationsbeschwerden können hinderlich für das weibliche Lustempfinden sein. Sprich auch über solche körperlichen Probleme vertrauensvoll mit deinem Gynäkologen und hole dir frühzeitig Rat, wie man da Abhilfe schaffen kann, damit dein Sexualleben davon nicht überschattet wird. Beckenbodentraining bei Blasenproblemen ist zum Beispiel eine hilfreiche Idee.

Viele Frauen kommen mit den körperlichen Veränderungen und dem Altern nicht klar und fühlen sich weniger attraktiv und begehrenswert. Allerdings: Vielleicht findet dieses Problem auch nur allein in den eigenen Gedanken statt und der Partner bzw. Partnerin hat damit gar kein Problem? Die Akzeptanz der Reife und der Veränderung ist ein wichtiger Schritt bei Frauen in den Wechseljahren. Das bedeutet, sich selbst zu akzeptieren und sich okay zu finden, so wie man jetzt ist! Und ansonsten kann man mit einer gesunden Lebensweise, gesunder Ernährung und mehr Bewegung im Leben entgegenzusteuern, um eine jugendliche und vitale Ausstrahlung zu erhalten und sich auch weiterhin attraktiv zu fühlen!

Oft kommt es in der Phase der Wechseljahre auch zu Veränderungen im beruflichen und privaten Umfeld. Die Kinder ziehen aus, die Eltern brauchen Pflege oder sterben – all diese Veränderungen müssen psychisch erst einmal verarbeitet werden. Das kann den lustvollen Teil des Lebens in phasenweise überschatten. In Krisenzeiten hat sich deshalb vor allem die Achtsamkeit bewährt: Denn sie lehrt uns, das zu akzeptieren, was man gerade nicht ändern kann und trotzdem ganz bewusst das Hier und Jetzt zu genießen! Wie gut das tut, solltest du selbst unbedingt mal ausprobieren!

Manchmal müssen Frauen in dieser Lebensphase einfach alles gleichzeitig wuppen: Job, Familie und die Unterstützung der älter werdenden Eltern. Da bleiben sie selbst manchmal auf der Strecke und haben kaum noch Zeit für sich übrig – und Stress ist sicherlich einer der größten Lustkiller überhaupt! Auch hier kann es helfen, Achtsamkeit zu trainieren, denn das reduziert nach nachweislich das Stressempfinden. Außerdem ist es ratsam, Zeit für sich selbst einzuplanen und sich etwas Gutes zu tun: zum Beispiel mit fernöstlichen Aktivitäten wie Yoga oder Qi Gong, die gleichermaßen positiv auf Körper, Geist und Seele wirken. Durch all das kannst du mehr Gelassenheit erlangen, dich besser vom Stress befreien und deinen Körper und dich selbst wieder mehr spüren – alles gute Voraussetzungen, um auch wieder entspannter für Lust und Liebe zu sein!

Sexualität bei Frauen nach der fruchtbaren Lebensphase wird gesellschaftlich oft noch tabuisiert. Frauen werden leider deutlich früher als Männer als asexuell, alt und unattraktiv wahrgenommen – während Männer mit grauen Schläfen immer noch als sexuell interessant gelten. Das steht Frauen im Weg, um ihre erotischen Bedürfnisse offen auszuleben und dazu zu stehen.
Wir sehen das nicht so und sind der Meinung, dass alle Frauen ein Recht auf Lust und Spaß haben und sich und ihre Bedürfnisse deshalb in keinem Alter verstecken sollten!

Hat der Partner Erektionsprobleme, so kann das eine negative Abwärtsspirale in der Sexualität der Paarbeziehung in Gang setzen. Wenn darüber nicht aufrichtig gesprochen wird, kann Frau die Situation vielleicht nicht richtig einordnen, fühlt sich nicht mehr begehrenswert und zieht sich zurück. Hier hilft, wie bei allen Paarproblemen eigentlich – nur ein offenes und ehrliches Gespräch und behutsam darüber zu reden.

Gerade in der Midlife-Crisis kommt es häufig auch zu Veränderungen in der Partnerschaft: Die Anziehungskraft und Leidenschaft kann im Laufe der Zeit abnehmen. Die Veränderungen in den Wechseljahren können aber auch für die Paarbeziehung Anlass sein, sich wieder neu zu entdecken. Offen über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu reden, kann dabei helfen, sich den Veränderungen Step by Step anzupassen. Mit genügend Zeit und Zärtlichkeit kann man sich wieder als Paar näherkommen und vertrauensvoll auch die reife Sexualität als erfüllend erleben. Wenn es schwerfällt, das als Paar alleine zu stemmen, dann gibt es zu diesem Thema Ratgeber-Bücher oder man kann auch die begleitende Hilfe von Sexual- bzw. Paartherapeuten in Anspruch nehmen.

Frau mit einem Smiley-Luftballon in der Hand

Wechseljahre und sexuelle Unlust – was tun?

Keine Lust mehr auf die Lust?

Okay, bleiben wir realistisch: Die körperlichen und psychischen Veränderungen in den Wechseljahren lassen sich schwer aufhalten.
Vielleicht sind manche Praktiken oder Stellungen mittlerweile weniger gut durchführbar, das heißt aber nicht, dass Sexualität ab den Wechseljahren oder im Alter nicht mehr möglich ist. Wichtig dabei ist ja eigentlich nur, dass du und dein Partner oder deine Partnerin sich beim Sex wohlfühlen.
Und gerade in langjährigen Beziehungen kann Veränderung nochmal frischen Wind in das Sexualleben bringen und auch als Chance gesehen werden!

  1. Der erste Schritt zur erfüllten Sexualität führt zuerst zu dir selbst zurück: Verwöhne dich selbst und teste aus, was dein Verlangen anregen kann und was dir dabei helfen kann, deiner Lust wieder etwas mehr auf die Sprünge zu helfen!
  2. Der zweite Schritt ist die Kommunikation mit deinem Partner oder deiner Partnerin: reden, reden, reden! Beziehe deinen Partner bzw. deine Partnerin in die Veränderungen mit ein! Gute Kommunikation ist mit das Wichtigste in einer Partnerschaft, auch wenn es manchen Paaren schwerfällt. Wenn man auch im Alter eine gute Sexualität leben möchte, dann ist Reden über Sex ausgesprochen hilfreich!

Was du sonst noch konkret zur Luststeigerung in den Wechseljahren tun kannst, dazu wollen wir dir hier hilfreiche Tipps geben :

  • Der Erregung auf die Sprünge helfen: Probiere allein oder zu zweit aus, was deine Lust steigern kann, und dein Feuer entfacht. Traue dich, Erfahrungen zu sammeln! Die sexuelle Erregung ist wichtig, damit die Schleimhautdrüsen ausreichend Feuchtigkeit produzieren.
  • Generell mehr Schwung und Aktivität ins Leben bringen: Mit Entspannungsübungen, Bewegung und Sport kannst du dein körperliches (und seelisches) Wohlbefinden steigern, was sich in der Regel auch positiv auf die Libido auswirkt!
  • Auch mit Beckenbodentraining kannst du dein Liebesleben aufpeppen. Ein starker Beckenboden ist nicht nur gut für deine Gesundheit, sondern auch wichtig für ein erfülltes Sexualleben. Warum ist das so? Der Beckenboden hat viele Aufgaben. Er kontrolliert den Abgang von Harn und Stuhl und stabilisiert unsere Körpermitte. Außerdem enthält er viele Nerven, die für Empfindungen im Intimbereich zuständig sind. Wenn du deinen Beckenboden gut trainierst, kannst du deine Empfindlichkeit erhöhen und intensivere Gefühle beim Sex erleben. Ein trainierter Beckenboden kann auch zu häufigeren und stärkeren Orgasmen führen. Indem du gezielt deinen Beckenboden trainierst, stärkst du deine Muskeln und verbesserst dein Sexualleben.

Fazit: Noch eine aufmunternde Nachricht zum Schluss: In den reiferen Lebensjahren sinkt irgendwann auch meistens der Stress im Alltag: beste Aussichten also, dass Frauen sich dann wieder mehr den schönen Dingen des Lebens – und damit auch wieder mehr der Lust und Liebe – widmen können!

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