Als natürlicher Energiespender und langanhaltender Sattmacher hat die Banane ihren festen Platz in unserer Ernährung eingenommen. Doch auch für unsere innere Balance leistet sie Großartiges. Mit einem PRAL-Wert von -7 gilt sie als absolutes Schwergewicht unter den basischen Lebensmitteln und hilft dem Körper so beim Entsäuern. Doch was steckt hinter dieser Abkürzung?
Der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) misst die tatsächliche Säurelast eines Lebensmittels, die nach dem Essen im Körper entsteht. Ein Wert im Minusbereich, wie bei der Banane, zeigt dir sofort, dass ein Lebensmittel reich an basischen Mineralstoffen ist. Befindet sich der Wert im positiven Bereich, handelt es sich um einen Säurebildner, der den Körper nach dem Essen fordert. Aber warum interessieren uns diese Werte überhaupt? Weil sie die wichtigste Grundlage für ein funktionierendes Säure-Basen-Gleichgewicht sind.
Die wichtigste Aufgabe dieses Systems ist es, den pH-Wert unseres Blutes stabil bei etwa 7,4 zu halten. Das bedeutet, dass unser Blut von Natur aus immer leicht basisch sein muss. Nur dann können unsere Organe überhaupt funktionieren. Um diesen lebenswichtigen Wert im Gleichgewicht zu halten, braucht dieses System Unterstützung von außen.
Mit reichlich Gemüse und frischem Obst können wir ihm genau diese Hilfe geben und ihn mit wertvollen basischen Mineralien versorgen. Setzen wir in der Küche hingegen primär auf Fleisch, Fertiggerichte und viel Zucker, entstehen beim Abbau Unmengen an Säuren, die das System stark fordern. Oft reagiert der Körper dann mit klaren Warnsignalen: Man fühlt sich dann dauernd müde und kraftlos, die Muskeln zwicken oder die Verdauung spielt verrückt. Sogar Pickel, eine Schwäche für Infekte, fiese Verspannungen und saures Aufstoßen können ein Zeichen dafür sein. Dementsprechend sind basische Lebensmittel wie die Banane so wertvoll, um das System zu entlasten. Außerdem macht sie satt und versorgt den Körper mit Energie.