Äpfel in einer Holzkiste - Äpfel sind basisches Obst

Sind Äpfel basisch?

Dass an dem Sprichwort “An apple a day keeps the doctor away” verdammt viel Wahres dran ist, zeigt sich schon bei einem Blick in die Einkaufskörbe. Denn der Apfel ist das absolute Lieblingsobst der Deutschen. Knackig, erfrischend und perfekt für zwischendurch. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn wir einen Blick auf unseren Säure-Basen-Haushalt werfen? Schmeckt die Frucht nur gut, oder unterstützt sie unseren Körper auch aktiv dabei, im Gleichgewicht zu bleiben? Wir klären alle Fakten rund um ihre basische Wirkung, die wichtigsten gesundheitlichen Vorzüge und wie du die Frucht am besten genießen kannst.

Basische Ernährung und der Säure-Basen-Haushalt

Wer sich mit basischer Ernährung beschäftigt, stößt schnell auf den Begriff des Säure-Basen-Haushalts. Dieses System überwacht den pH-Wert in unserem Organismus – ein Wert, der auf einer Skala von 0 bis 14 angibt, wie sauer oder basisch etwas ist. Alles unter 7 gilt dabei als sauer, alles darüber als basisch. Diese Werte sind für uns deshalb so wichtig, weil unser Körper extrem empfindlich auf jede kleine Veränderung reagiert. Unser Blut zum Beispiel muss immer bei leicht basischen 7,4 gehalten werden, damit der Sauerstofftransport in unserem Körper reibungslos funktioniert.

Im Normalfall klappt das auch völlig problemlos, da unsere körpereigenen Puffersysteme diesen Wert ganz automatisch im Gleichgewicht halten. Wenn wir im Alltag allerdings vermehrt zu Fleisch, Weißmehl- und Milchprodukten, Fast Food oder Zucker greifen, entstehen beim Abbau dieser Nahrungsmittel viele Säuren. Für die Puffer bedeutet das Schwerstarbeit, da sie nun pausenlos gegensteuern müssen, um die Balance zu sichern.

Genau hier kommt die basische Ernährung ins Spiel. Sie liefert dem Körper die nötige Unterstützung, um die Säuren zu neutralisieren und den Stoffwechsel spürbar zu entlasten. Es reicht hier schon völlig aus, wenn du darauf achtest, dass 70 bis 80 Prozent deiner Mahlzeiten aus Gemüse, Kräutern und Obst bestehen.

roter Apfel liegt auf altmodischer Waage

Sind Äpfel basisch? Erklärt anhand des PRAL-Werts

Wenn Obst generell als basisch gilt, trifft das dann auch auf den Apfel zu? Und woher weiß man überhaupt, ob ein Lebensmittel basisch wirkt? Die Antwort darauf liefert der sogenannte PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load). Dieser misst wissenschaftlich genau, wie hoch die tatsächliche Säurebelastung ist, nachdem ein Lebensmittel im Körper verstoffwechselt wurde. Der Apfel schneidet dabei mit einem Wert von -2,2 ab. Damit liegt er zwar nicht ganz so extrem im basischen Bereich wie andere Obstsorten, aber er gehört dennoch zu den basischen Lebensmitteln dazu.

Mehr als nur basisch: Was der Apfel noch alles kann

Seine basischen Eigenschaften sind aber längst nicht alles, was den Apfel so wertvoll macht. In der Frucht steckt nämlich eine beachtliche Bandbreite an Vitalstoffen. Von wichtigen B-Vitaminen über die Vitamine C und E bis hin zu Folsäure und Betakarotin bringt das Obst alles mit, was man von einer natürlichen Hausapotheke erwartet. Wer täglich hineinbeißt, profitiert vor allem von:

  • Bessere Verdauung: Ein Apfel liefert dem Darm Millionen gute Bakterien. Gefüttert werden diese durch das präbiotische Pektin. Dieser lösliche Ballaststoff liefert den Darmbakterien pure Energie und hält die Darmflora im Gleichgewicht.
  • Geringerer Cholesterinwert: Das Pektin hat aber noch weitere Vorteile, denn es schnappt sich das schädliche LDL-Cholesterin direkt im Darm und schleust es aus dem Körper. Das senkt nachweislich den Cholesterinspiegel.
  • Stärkeres Immunsystem: Dank rund 12 Milligramm Vitamin C je 100 Gramm ist der Apfel super für die Immunabwehr. Das Vitamin ist außerdem wichtig für den Aufbau von Bindegewebe und hilft beim Verwerten von Eisen.
  • Schutzschild fürs Gehirn: Forschende fanden heraus, dass naturtrüber Apfelsaft die typischen Eiweißablagerungen von Alzheimer im Gehirn blockiert. Bei Betroffenen, die bereits an Demenz erkrankt sind, verbessert der Verzehr das Verhalten und mildert die Panik der Wahnzustände.
  • Bessere Atmung: Die Atemfunktion lässt im Alter nach. Drei frische Äpfel am Tag bremsen diesen Prozess laut Studien aus. Perfekt für alle, deren Lunge durch Rauchen oder Krankheiten vorbelastet ist.
Äpfel an einem Apfelbaum. Äpfel sind basisches Obst und eignen sich zur Entsäuerung

Welche Äpfel gehören in den Einkaufskorb?

Wer Schadstoffe meiden möchte, greift zu Bio-Äpfeln, die ohne jegliche Pestizide auf deinem Teller landen. Konventionelle Äpfel sollten vor dem Verzehr immer gründlich gewaschen werden, um Reste von der Schale zu entfernen. Das größte Thema beim Einkauf ist jedoch für viele die Apfelallergie.

Schuld sind Eiweiße in neueren Sorten wie Braeburn, Elstar oder Gala, die oft nicht vertragen werden. Wir raten Allergikern daher, auf alte Apfelsorten wie Boskop, Rubinette, Jamba oder Gravensteiner zurückzugreifen. Diese Sorten enthalten viele Polyphenole, welche die Allergene im Obst wirkungslos machen.

Wer auf rohe Äpfel dennoch reagiert, muss das Obst nicht vom Speiseplan streichen: Sobald die Früchte gekocht oder gebacken werden, verschwinden die allergischen Reaktionen bei den allermeisten Menschen komplett. Das bringt uns direkt zur nächsten Frage: In welcher Form tut uns der Apfel eigentlich am meisten Gutes?

Porridge mit Obst i8n einer Schüssel - daneben Honig und ein Apfel

Rohkost, Mus oder Saft: In welcher Form ist der Apfel am gesündesten?

Wer rohe Äpfel aufgrund von Allergien nicht verträgt und sie deshalb zu Mus oder Kompott verkocht, kann das grundsätzlich tun. Die basenbildende Wirkung bleibt auch in der erhitzten Form erhalten. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass dieser Prozess für die Vitamine einen herben Verlust bedeutet, da diese extrem hitzeempfindlich sind.

Möchtest du jedoch das Maximum an Nährstoffen für dich herausholen und gleichzeitig von den basischen Effekten profitieren, greifst du am besten zum rohen, ungeschälten Obst. In und direkt unter der Schale sitzt nämlich das eigentliche Nährstoff-Depot aus Ballaststoffen, Polyphenolen und Flavonoiden – das Fruchtfleisch liefert lediglich beim Vitamin C eine größere Menge.

Was den Apfelsaft betrifft, solltest du im Supermarkt ganz genau hinschauen. Saft aus Konzentrat tut kaum etwas Gutes für deine Gesundheit. Wenn es ein Getränk sein soll, dann greif lieber zu einem naturtrüben Bio-Direktsaft, da dieser so naturbelassen wie möglich abgefüllt wird und die meisten Wirkstoffe enthält.

Für alle, die den ultimativen Basen-Booster suchen, raten wir allerdings zu getrockneten Äpfeln. Laut der Säure-Basen-Tabelle glänzen sie mit einem PRAL-Wert von -12. Das macht sie zu einem weitaus mächtigeren Mittel bei einer Übersäuerung als die frische Variante, die einen Wert von gerade mal -2,2 hat.

Weitere basische Lebensmittel

Wer seinen Speiseplan erweitern möchte, findet in der Gemüseabteilung noch weitaus stärkere Basenbildner. Das absolute Nonplusultra ist grünes Blattgemüse wie Petersilie oder Spinat, die mit Werten zwischen -12 und -14 eine enorme Wirkung haben. Für eine gesunde Abwechslung auf dem Teller sorgen außerdem Zitronen, die trotz ihres sauren Geschmacks mit einem Wert von -2,6 im Körper basisch wirken, sowie Süßkartoffeln, die mit soliden -6,2 zu den absoluten Lieblingen gehören. Im Grunde sind fast alle Obst- und Gemüsesorten wunderbar basisch, wodurch sie die natürlichen Stoffwechselprozesse im Körper effektiv antreiben.

Nun kommt es natürlich oft vor, dass anhaltender Stress dazwischenfunkt und man schlichtweg nicht die Zeit findet, um eine gesunde Ernährungsweise einzuhalten. Genau hierfür haben wir unsere rein pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel entwickelt. Diese Produkte dienen dir an hektischen Tagen als verlässliche Grundlage für deinen Säure-Basen-Haushalt. Durch die stufenweise Freisetzung der basischen Mineralien profitierst du außerdem von einem anhaltenden Energieschub. Rühre die Mischung einfach kurz in ein Glas Wasser ein und fertig ist dein Drink für den Tag.

Erfahre mehr und spare 10%

Abonniere jetzt unseren Newsletter und sichere dir 10 % Rabatt* auf deine erste Bestellung.

*auf das gesamte Sortiment, außer Bücher, Gutscheincode wird mit der Bestätigungs-E-Mail übermittelt.

Wir sind für dich da!

Wir beraten dich gerne unverbindlich rund um unsere Produkte.

Melde dich gerne unter 09195 808-0 oder schreibe uns an info@bitterstern.de

Deutsches Familienunternehmen Qualität ohne Kompromisse ist unser Anspruch seit 1992
Apothekenqualität seit 30 Jahren Langjährige Expertise in Sachen Bitterstoffe
Schnelle Lieferung In 2-4 Werktagen bei dir. Versandkostenfrei ab 40€
Persönlicher Kundenservice Unsere Expert:innen beraten dich gern telefonisch
Von Heilpraktikern geschätzt Natürliche und ganzheitliche Ansätze
Marktführer in Apotheken Vertreten in Tausenden Apotheken in DE & AT
Natürliche wirksame Produkte Von Heilpraktikern entwickelt & geschätzt
Startup eines Mittelständlers Dr. C. Soldan mit der Marke Em-eukal
Qualitätsmarke seit 1992 Entwicklung und Produktion in Deutschland
Re-Design der Marke & Packagings
Entwicklung neuer Produkte
Scale-up Social & E-Commerce
Umsetzung Best-Practise CRM
Deutsches Familienunternehmen Entwicklung und Produktion in Deutschland
Apothekenqualität seit 30 Jahren Qualität ohne Kompromisse seit 1992