Mit gesunder Ernährung ab 40 stärken, was in uns steckt

Unser Alltag ist turbulent. Und schnelllebig. Wir sind immer mehr unterwegs, Termine und Verabredungen stapeln sich. Wir nutzen jede Sekunde unseres Daseins aus. Damit das reibungslos funktioniert, muss unser Organismus so einiges meistern. Nicht selten bleibt zu wenig Zeit für die Zubereitung eines anständigen Mittagessens. Oder wir essen einfach viel zu schnell. Regelmäßige Bewegung fällt oft hinten runter. Oder ist nur mehr Pflichtprogramm als Freudebringer. Sie kennen das? Dann ist jetzt der richtige Moment, um einfach mal kurz innezuhalten und Ihrem Körper verdiente Achtsamkeit zu schenken. Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse. Mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung können Sie Ihrem Körper ab 40 etwas Gutes tun.

Ernährung ab 40: Das tut Ihrem Körper jetzt gut

Während Muskelmasse, Energieumsatz und Knochenmasse ab 40 abnehmen, nimmt das Gewicht zu. Neben ausreichender Bewegung sollten wir auch unsere Ernährung anpassen. Natürliche Vitamine, hochwertige Nährstoffe und weniger Kalorien tragen zu unserer Stoffwechselharmonie bei – und helfen so unserer inneren Balance.

Gemahlene Kräuter enthalten gesunde Bitterstoffe.

Wertvolle Bitterstoffe

Im Alltag sind bitter schmeckende Lebensmittel vermehrt verschwunden. Doch sie sind hilfreich für den Körper und sollten auf dem Speiseplan stehen.

Eine gute Basis für Ihre Ernährung ab 40 und ab 50 sind die folgenden Nahrungsmittel:

• Obst und Gemüse: vor allem Äpfel, Birnen und Zitrusfrüchte sowie Kartoffeln, Hülsenfrüchte und grünes Gemüse

• Vollkornprodukte: beispielsweise in Form von Brot oder Nudeln

• Milchprodukte und Fleisch: bestenfalls fettarme Produkte wie Hüttenkäse oder Hähnchen

 ausreichend Flüssigkeit: idealerweise 30 bis 50 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht Wasser pro Tag oder ungesüßten Tee (bei 70 Kilogramm Körpergewicht sind das zwei bis drei Liter pro Tag)

Eine ganzheitlich ausgewogene Ernährung wird komplettiert durch Bitterstoffe. Diese können zu einem besseren allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Integrieren Sie also bittere Lebensmittel in Ihren Speiseplan – zum Beispiel Brokkoli, Artischocken oder Grapefruits.

Veränderungen unseres Körpers

Eine trägere Verdauung und schnellere Erschöpfung sind ab 40 ganz normal und natürlich. Doch was steckt dahinter?

Schon gewusst?

Die Klosterfrau Hildegard von Bingen setzte bereits vor knapp 1.000 Jahren auf Bitterstoffe. Diese unterstützen das allgemeine Wohlbefinden.

Einen negativen Effekt auf unser Wohlbefinden haben hingegen Süßspeisen, zuckerreiche Getränke wie Cola oder Limonaden, fetthaltige Lebensmittel und Fertigprodukte. Auch Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee tun unserem Körper, in höherem Maße konsumiert, nicht gut.

Mit Bewegung und weiteren Tipps den Körper und Geist ab 40 stärken

Eine Pause einlegen und erholsame Ruhe genießen. Oder bei Bewegung an der frischen Luft tief durchatmen und den Kopf frei bekommen. All das stärkt das innere Gleichgewicht unseres Körpers – ab 40 und bis weit über 50 hinaus. Auch Bewegung in Form von Ausdauersport wie Joggen oder schnelles Spazierengehen unterstützen dabei, den Kreislauf in Schwung zu bringen und neue Energie zu schöpfen. Fachexperten empfehlen 15 bis 30 Minuten ansteigendes Training pro Tag.

Dazu kommt: Sport ist ein bewährtes und zugleich sanftes Mittel gegen Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Bewegung trägt sowohl zu unserer inneren Balance als auch zur Öffnung unseres Geistes bei.

Werfen Sie darüber hinaus einen Blick auf Ihr Säure-Basen-Gleichgewicht, sobald Sie erste mögliche Symptome einer Übersäuerung, zum Beispiel häufige Erschöpfung, bemerken. Eine Säure-Basen-Kur unterstützt mithilfe verschiedener Produkte unser Kraftwerk – und bringt wie durch einen kleinen Hausputz unseren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Stärken Sie das, was schon in Ihnen steckt.

1 Pregenzer, Brigitte: Hildegrad von Bingen: Einfach fasten. Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 2018.
2 Techniker Krankenkasse: Die richtige Ernährung ab 40. URL: https://www.tk.de/techniker/magazin/ernaehrung/essen-und-wissen/richtige-ernaehrung-ab-40-jahren-2005344 (31.01.2020).