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Säure-Basen-Balance – bleiben Sie im Gleichgewicht

Unser Körper ist stets auf Balance ausgerichtet. Das spiegelt sich auch im Säure-Basen-Gleichgewicht  wider. Die Waage von Säuren und Basen im Organismus wird durch ein ausgeklügeltes Puffersystem gehalten. Bereits im 15. Jahrhundert erkannte Paracelsus, dass sich beispielsweise eine vollwertige Ernährung positiv auf das Säure-Basen-Gleichgewicht und somit auf unser inneres Kraftwerk auswirkt.¹ 

Was genau sagt der pH-Wert aus?

Der pH-Wert ist ein wichtiger Kennwert für die Säure-Basen-Balance. Es handelt sich dabei um eine chemische Maßzahl, die bestimmt, ob Flüssigkeiten sauer (kleiner als 7), neutral (gleich 7) oder basisch (größer als 7) sind.² Die Skala des pH-Werts geht dabei von 0 bis 14.³

Säure-Basen-Balance: Welche pH-Werte gibt es in unserem Körper?

Funktioniert der Säure-Basen-Stoffwechsel im Körper normal, wird von einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt gesprochen.

Das bedeutet, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen besteht – was unser Organismus stets anstrebt. Dabei weisen sowohl alle Körperflüssigkeiten als auch die Organe die für sich idealen pH-Werte auf, um ihren einzigartigen Funktionen optimal nachgehen zu können.

So muss zum Beispiel der pH-Wert unseres Blutes im Bereich zwischen 7,35 und 7,45 stabil bleiben, damit Sauerstoff zu den Zellen und Kohlendioxid aus den Zellen in Richtung Lunge transportiert werden kann.⁴

Ebenso sollte der pH-Wert unserer Zellen optimal sein, sodass sie ihre Aufgaben bestmöglich ausüben können. Auch für verschiedene Enzyme, die zum Beispiel für die Verdauung wichtig sind, muss ein spezielles saures oder basisches Milieu vorliegen. Organe wie der Magen, der Darm, die Harn- oder Gallenblase benötigen für einen normalen Betrieb bestimmte pH-Werte. Ein erstaunliches Wunderwerk, das unser Körper in Balance hält.

Frau sitzt auf Bett, streckt und freut sich, dass sie ihre Übersäuerung in den Griff bekommen hat.

Wie äußert sich eine Übersäuerung?

Häufigere Erschöpfung und Müdigkeit können mitunter ein Hinweis dafür sein, dass sich zu viel Säure in unserem Körper befindet.

Häufig muss der Organismus Schwerstarbeit leisten, damit alle für die einzelnen Organe nötigen pH-Werte in der Waage sind. Verantwortlich für Unstimmigkeiten ist nicht selten die westliche, säurereiche Ernährung. Unser Körper versucht durch ausgetüftelte Puffersysteme, das optimale Gleichgewicht von Säuren und Basen aufrechtzuhalten. Wird er dauerhaft mit einem Säureüberschuss konfrontiert, können die körpereigenen Puffersysteme an ihre Grenzen geraten, eine latente Übersäuerung kann entstehen.

Schon gewusst?

Unter einem Puffer verstehen Mediziner in Bezug auf die Säure-Basen-Balance chemische Verbindungen, die Säuren oder Basen binden und dadurch neutralisieren können.

Säure-Basen-Balance: Welche Puffersysteme gibt es

Der menschliche Körper kann auf einige Puffersysteme zurückgreifen, um ein Säure-Basen-Gleichgewicht wiederherzustellen. Zum einen übernimmt das Blut eine wichtige Funktion, aber auch einige andere Organe weisen einzigartige Puffersysteme auf.

Vor allem unser Blut spielt für die Säure-Basen-Balance eine wichtige Rolle. Es kann etwa 69 bis 75 Prozent der überschüssigen Säuren und Basen wieder ins Gleichgewicht bringen (Pufferkapazität).⁵ Hierfür bedient sich das Blut an basischen Elektrolyten aus dem Verdauungstrakt (Bikarbonaten), weshalb dieser Vorgang in der Wissenschaft auch als Kohlensäure-Bikarbonat-Puffersystem bezeichnet wird.

Hände einer Frau, die eine ausgeglichene Säure-Basen-Balance hat, umschließen die untergehende Sonne.

Neben diesem ausgleichenden System des Bluts tragen auch verschiedene weitere Organe eine wesentliche Verantwortung beim Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers:

• Lunge: Beim Ausatmen befördert die Lunge saures Kohlenstoffdioxid aus dem Körper.
• Leber: Die Leber, das menschliche Entgiftungsorgan, filtert schädliche, säurebildende Stoffe aus dem Blut. Darüber hinaus regelt sie den Verbrauch von Bikarbonat, das wiederum einen ausgleichenden Effekt auf die Säure-Basen-Balance hat.
• Niere: Die Niere scheidet über den Urin überschüssige Säure (Harnsäure) aus.
• Darm: Um den sauren Verdauungsbrei zu neutralisieren, wird dem Darminhalt basisches Bauchspeicheldrüsensekret beigemengt und letztlich ausgeschieden.
• Gewebe: Eine wichtige Rolle spielt auch die Bindung von Säuren im Gewebe mithilfe verschiedener Mineralien wie Calcium, Magnesium oder Citraten.
• Ebenso weist die Haut durch das Schwitzen (Schweiß enthält Säuren) einen positiven Effekt auf das Säure-Basen-Gleichgewicht auf.⁶

Gut zu wissen:

Mithilfe einer gesunden Ernährung, Bewegung und innerer Achtsamkeit können wir unserem Körper zu mehr Balance verhelfen. Auch verschiedene Produkte, wie beispielsweise das Basenpower-Set, tragen zu einer normalen Funktion des Säure-Basen-Stoffwechsels bei.

Säure-Basen-Balance mithilfe der pH-Werte messen

Oft wird empfohlen, den pH-Wert des Urins und somit das Säure-Basen-Gleichgewicht mithilfe von Teststreifen zu messen. So kann möglicherweise ein Überschuss an Säuren (Übersäuerung) festgestellt werden. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass der Wert unter anderem vom Tageszyklus, der Ernährung und Bewegung abhängig ist und daher großen Schwankungen unterliegt. Ein Rückschluss auf den Säurewert des Blutes ist kritisch zu betrachten.

Hand greift in einen Korb nach Zitronen, die sich für eine basische Ernährung eignen.

Dem Körper Basen zuführen

Eine basische Ernährung, beispielsweise mit viel grünem Blattgemüse oder Zitrusfrüchten, kann das körpereigene Puffersystem unterstützen.

1 Kraske, Eva-Maria: Säure-Basen-Balance. München: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH 2009. S. 16.
2 Wacker, Sabine/Wacker, Andreas: 300 Fragen zur Säure-Basen-Balance. München: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH 2016. S. 8.
3 ebd.
4 ebd. S. 14.
5 ebd.
6 Fetzner, Angela: Gesund und ausgeglichen durch die Säure-Basen-Balance. Norderstedt: Books on Demand 2019. S. 186.