Getrocknete Datteln – Datteln zählen zu den basischen Lebensmitteln und eignen sich für eine basenreiche Ernährung.

Sind Datteln basisch?

Sie sind wunderbar süß, herrlich klebrig und aus der modernen Fitness- und Food-Szene kaum noch wegzudenken: Datteln haben sich in den letzten Jahren den Ruf als das perfekte, natürliche Süßungsmittel erarbeitet. Ob im morgendlichen Porridge, als schneller Energieschub vor dem Sport oder als Basis für gesunde Snacks – die Wüstenfrüchte sind extrem beliebt. Doch wie reagiert unser Organismus eigentlich nach dem Verzehr der süßen Früchte? Wer auf ein stabiles inneres Gleichgewicht Wert legt, landet unweigerlich bei der Frage: Sind Datteln basisch? Wie die Früchte im Körper abgebaut werden, welche Nährstoff-Highlights sie mitbringen und weshalb sie einen festen Platz auf deinem Teller verdienen, erfährst du in diesem Beitrag.

Datteln: Eine gesündere Alternative zu Zucker?

Die süße und klebrige Frucht hat ihre Wurzeln im Orient, wo sie seit Jahrtausenden fest im Speiseplan verankert ist und als „Brot der Wüste“ bezeichnet wird. Vollgepackt mit essenziellen Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen spendet die Dattel auf ganz natürliche Weise Kraft und Energie.

Obwohl viele die Dattel wegen ihres intensiv süßen Geschmacks vorschnell als ungesunde Zuckerfalle abstempeln, sorgt ihr niedriger glykämischer Index im Körper für einen bemerkenswert stabilen Blutzuckerspiegel. Denn es handelt sich um reinen Fruchtzucker, der gemeinsam mit den enthaltenen Pflanzenfasern und Mikronährstoffen nur schrittweise ins Blut abgegeben wird. Die befürchteten Blutzucker-Achterbahnen, die wir vom Industriezucker kennen, bleiben hier deshalb aus. Das macht die Dattel – nicht zuletzt, weil sie von Natur aus glutenfrei und rein pflanzlich ist – zur perfekten Süßungsalternative für nahezu jede Ernährungsform.

Getrocknete Datteln in einer Glasschale – Datteln zählen zu den basischen Lebensmitteln und passen zu einer basenreichen Ernährung.

Basische Ernährung: So passen Datteln ins Konzept

Stress im Job, zu wenig Schlaf und der schnelle Kaffee zwischendurch – unser moderner Lifestyle fordert unseren Körper weit mehr, als uns oft bewusst ist. Ein System, das unter dieser dauerhaften Belastung leidet, ist der Säure-Basen-Haushalt. Dieser überwacht den pH-Wert in unserem Organismus, welcher auf einer Skala von 0 bis 14 angibt, wie sauer oder basisch etwas ist. Dabei gilt alles unter 7 als sauer, während alles darüber basisch ist. Unser Blut muss dabei konstant bei leicht basischen 7,4 gehalten werden, damit der Sauerstofftransport im Körper reibungslos funktioniert. Normalerweise halten unsere körpereigenen Puffersysteme diesen Wert im Gleichgewicht. Wenn wir aber vermehrt zu Fleisch, Milchprodukten oder Zucker greifen, entstehen beim Abbau dieser Nahrungsmittel Säuren, die unsere Puffer stark beanspruchen.

Um den körpereigenen Schutzmechanismen unter die Arme zu greifen und das innere Gleichgewicht stabil zu halten, gleicht eine Ernährung mit einem 70- bis 80-prozentigen Anteil an basenbildenden Lebensmitteln das saure Defizit im Alltag optimal aus. Datteln passen hier ganz wunderbar rein, da sie trotz ihres süßen Geschmacks vollgepackt mit organischem Kalium, Kalzium und Magnesium sind. Da genau diese Mikronährstoffe für ihre basische Wirkung bekannt sind, hilft der Snack dabei, deinen Säure-Basen-Haushalt in der Balance zu halten.

Dattelpalme mit reifen Datteln – Datteln zählen zu den basischen Lebensmitteln und eignen sich für eine basenreiche Ernährung.

Warum wirken Datteln basisch?

Ob ein Nahrungsmittel basisch oder sauer ist, lässt sich anhand des sogenannten PRAL-Wertes ablesen. Dieser Wert misst wissenschaftlich exakt, wie hoch die tatsächliche Säurebelastung für die Nieren nach dem Stoffwechselprozess ist. Ein Plus auf dieser Skala bedeutet eine zusätzliche Belastung, wohingegen ein Minus für einen echten Basenlieferanten steht. Bei einer getrockneten Dattel liegt dieser Wert bei beachtlichen -12,65. Somit zählt sie zu den effektivsten basischen Lebensmitteln überhaupt und hilft dem Körper aktiv dabei, überschüssige Säuren im Gewebe zu neutralisieren.

Getrocknete Datteln in einer Glasschale – Datteln zählen zu den basischen Lebensmitteln und passen gut in eine basenreiche Ernährung.

Wie viele Datteln sollte man täglich essen?

Um von den gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren, reichen drei bis fünf Datteln am Tag völlig aus. Mehr sollten es auch nicht sein, denn der natürliche Zuckeranteil liegt bei 65 %. Wer zu viele der energiereichen Früchte nascht, riskiert trotz aller basischen Vorzüge eine Gewichtszunahme.

Weitere gesundheitliche Vorteile von Datteln

Es ist fast unmöglich, alle positiven Eigenschaften der Dattel aufzuzählen, da in ihr eine außergewöhnliche Fülle an Vitalstoffen steckt. Vor allem bei den Vitaminen und Mineralstoffen übertrifft sie viele Obstsorten. Sie liefert unter anderem ein breites Spektrum an B-Vitaminen, das Provitamin A und eine hohe Konzentration an Magnesium, Kalzium und Kalium. Das macht sie zu einem wahren Superfood, welches zu zahlreichen positiven Effekten in deinem Körper führt:

  • Besserer Schlaf: Die enthaltene Aminosäure Tryptophan regt die Bildung von Melatonin an. Das sorgt für innere Ruhe und macht die Frucht zur idealen Einschlafhilfe vor dem Zubettgehen.
  • Aktive Verdauung: Mit rund 7 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm halten Datteln die Verdauung in Schwung, fördern den Transport des Darminhaltes und beugen Trägheit im Darm effektiv vor.
  • Herz-Kreislauf-Schutz: Dank der Mineralstoffe Kalium und Magnesium wird der Blutdruck positiv beeinflusst, was die Gefäße schützt und das Herz langfristig gesund hält.
  • Natürlicher Zellschutz: Datteln enthalten unter den Trockenfrüchten die meisten Antioxidantien. Diese sekundären Pflanzenstoffe fangen freie Radikale ab, schützen die Zellen vor Schäden und wirken stark entzündungshemmend.
  • Schneller Kraftspender: Durch ihren hohen Anteil an natürlichem Zucker liefern Datteln dem Körper blitzschnell verfügbare Kraft. Deshalb nutzen vor allem Sportler die Dattel als täglichen Proviant.
Getrocknete Datteln in einem kleinen Metalleimer – Datteln zählen zu den basischen Lebensmitteln und eignen sich für eine basenreiche Ernährung.

In welcher Form kann die Dattel verzehrt werden?

Es gibt super viele Möglichkeiten, die natürliche Süße der Dattel beim Kochen und Backen zu nutzen. Ganz klassisch schmecken die Früchte im Ganzen – kleingeschnitten im Porridge oder als Snack zwischendurch. Wer eine gesunde Alternative für süße Brotaufstriche sucht oder Pfannkuchenteige natürlich süßen möchte, greift am besten zum cremigen Dattelmus. Das kannst du auch ganz einfach selber machen.

Dafür benötigst du 200 Gramm entsteinte Bio-Datteln, 300 Milliliter Wasser und Gewürze wie Kardamom, Vanille und Zimt. Weiche die Datteln als Erstes für 30 Minuten im Wasser ein und fülle die Früchte anschließend mitsamt dem Einweichwasser und den Gewürzen in einen Hochleistungsmixer. Mixe alles so lange durch, bis die Masse vollkommen cremig und geschmeidig ist. Abgefüllt in ein sauberes Einmachglas, kannst du das Mus im Kühlschrank mindestens eine Woche lang aufbewahren.

Gibt es neben Datteln noch andere basische Alternativen?

Datteln sind natürlich nur ein Puzzleteil. Grundsätzlich ist fast jedes Obst und Gemüse ein hervorragender Basenlieferant. So punkten reife Bananen mit einem PRAL-Wert von -7,6, gefolgt von saftigen Tomaten mit einem Wert von -3,1. Sogar die saure Zitrone wird mit einem Wert von -2,6 gerne für basische Gerichte verwendet. Wer dem hohen Wert der Dattel am nächsten kommt, ist hingegen Blattspinat, welcher mit einem Wert von -12,1 absoluter Spitzenreiter unter den Gemüsesorten ist.

Allerdings lässt sich eine gesunde Ernährungsweise nicht immer perfekt in den Job oder den Familienalltag integrieren. Ob es dir nun an Zeit zum Kochen fehlt, du den Geschmack von Datteln nicht magst, deinen Zuckerkonsum minimieren willst oder unter einer Fructoseintoleranz leidest: Es gibt einen einfacheren Weg.

Unsere speziell entwickelten Nahrungsergänzungsmittel bieten dir die ideale Möglichkeit, deinen Säure-Basen-Haushalt ganz ohne Stress stabil zu halten. Sie versorgen dich stufenweise mit wichtigen basischen Mineralien und liefern spürbar mehr Energie. Einfach mit einem Glas Wasser vermischen und genießen!

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