Frische Tomaten in einem Korb mit Kräutern und Gemüse im Garten – Symbolbild für basische Ernährung und die Frage, ob Tomaten basisch oder säurebildend sind.

Sind Tomaten basisch?

Ob im Salat oder auf dem Brot – die Tomate ist aus der deutschen Küche kaum wegzudenken. Aber sind Tomaten auch basisch? Wenn du dich fragst, was “basisch” überhaupt bedeutet und warum alle Welt davon redet, dann bist du hier genau richtig. Hier erfährst du leicht verständlich, was basische Ernährung bedeutet, wie gesund Tomaten wirklich sind und in welcher Form du sie am besten genießen solltest, um optimal von ihren Inhaltsstoffen zu profitieren.

Was bedeutet basisch?

Wenn man in der Ernährung von “basisch” spricht, meint man damit, wie ein Lebensmittel nach der Verdauung im Körper wirkt. Diese Wirkung beeinflusst direkt deinen Säure-Basen-Haushalt, also das System, welches das Verhältnis von Säuren und Basen in deinem Körper im Gleichgewicht hält. Ob etwas sauer oder basisch ist, wird anhand des pH-Werts gemessen. Werte unter 7 gelten als sauer und Werte über 7 gelten als basisch. 

Wir Menschen brauchen zwingend ein leicht basisches Milieu, vor allem im Blut, wo der Wert stets bei etwa 7,4 liegen muss. Nur in diesem Bereich können das Gehirn, die Organe und die Muskeln reibungslos funktionieren. Bereits kleinere Abweichungen nach unten (also in den sauren Bereich) wären für den Körper lebensgefährlich. Deshalb arbeitet unser Körper tagtäglich daran, diesen leicht basischen Zustand aufrechtzuerhalten. Dafür sind sogenannte Puffersysteme zuständig.

Was dieses Gleichgewicht jedoch ständig aus der Bahn wirft, sind Säuren. Diese bilden sich in unserem Körper vor allem durch unsere moderne Ernährung mit viel Fleisch, Wurst, Käse, Eiern und Getreideprodukten. Aber auch Genussmittel wie Zucker, Kaffee und Alkohol sowie zuckerhaltige Getränke werden säureüberschüssig verstoffwechselt. Nicht nur das Essen, sondern auch unsere Lebensweise – etwa durch dauerhaften Stress, Schlafmangel oder zu wenig Bewegung können den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen.

Normalerweise ist der Körper selbst dazu in der Lage, diese Säure auszugleichen, indem er einen Teil durch die Lunge einfach ausatmet und einen anderen Teil durch die Nieren und den Darm ausscheidet. Fallen jedoch dauerhaft zu viele Säuren an, braucht der Körper Unterstützung von außen. Das kannst du mit einer Ernährung, die zu rund 80 % aus basischen Lebensmitteln besteht, gewährleisten.

Rote Cherrytomaten an der Rispe mit frischem Basilikum auf hellem Hintergrund – Symbolbild zur Frage, ob Tomaten basisch oder säurebildend sind und ihre Rolle in der basischen Ernährung.

Sind Tomaten basisch?

Ja, die Tomate gehört zu den Lebensmitteln, die deinem Körper basische Mineralstoffe liefern. Lass dich nicht von ihrem Geschmack täuschen. Auch wenn sie säuerlich schmecken, werden sie basisch verstoffwechselt. Was übrig bleibt, sind basische Stoffe, die deinem Organismus guttun. Dass sie sich positiv auf dein Säure-Basen-Gleichgewicht auswirkt, lässt sich mit dem PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) erkennen. Dieser Wert zeigt an, wie stark die Nieren durch die Verstoffwechslung eines Nahrungsmittels belastet werden. Bei der Tomate liegt dieser im negativen Bereich von -3,1, was bedeutet: Die Tomate ist basisch und trägt positiv zum Säure-Basen-Gleichgewicht bei.

Frische Cherrytomaten liegen auf einem rot-weiß karierten Tuch neben einer Holzschale mit weiteren Tomaten – Symbolbild zur Frage, ob Tomaten basisch oder säurebildend sind.

Weitere Vorteile von Tomaten für deine Gesundheit

Neben der basischen Eigenschaft kann die Tomate aber noch viel mehr für deine Gesundheit tun. Unter anderem fördert sie:

  • Die Sehkraft: Das enthaltene Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A und ist somit unverzichtbar für deine Augen, damit sie Lichtreize verarbeiten können und du auch im Dunkeln gut siehst.
  • Ein starkes Immunsystem: Neben Vitamin A enthalten Tomaten aber auch eine ordentliche Portion Vitamin C, was dein Immunsystem dabei unterstützt, Krankheitserreger abzuwehren.
  • Den Zellenschutz: Die Antioxidantien schützen deine Zellen vor oxidativem Stress und wirken Entzündungen entgegen.
  • Die Herz- und Gefäßgesundheit: Lycopin, welches für die rote Farbe der Tomate verantwortlich ist, wirkt gleichzeitig wie ein Schutzschild für deine Adern. Es hält die Gefäße elastisch und hilft dabei, gefährliche Ablagerungen zu verhindern, was das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle senkt.
  • Einen gesunden Blutdruck: Durch den hohen Gehalt an Kalium unterstützen Tomaten zudem den Körper dabei, den Blutdruck auf natürliche Weise zu regulieren.
  • Eine schlanke Figur: Außerdem sind sie der perfekte Begleiter, wenn du auf dein Gewicht achten willst, da sie zu 90 % aus Wasser bestehen und fast kein Fett enthalten.

Basische Lebensmittel: Welche Gemüsesorten sind sehr basisch?

Dass die Tomate mit einem PRAL-Wert von -3,1 ein verlässlicher Partner für deinen Säure-Basen-Haushalt ist, haben wir bereits geklärt. Doch im Gemüseregal warten noch weitere Schwergewichte. Absoluter Spitzenreiter ist grünes Blattgemüse wie Spinat und Petersilie, die mit Werten zwischen -12 und -14 eine enorme Basenkraft entfalten. Auch Fenchel (-7,9) und Grünkohl (.7,8) spielen ganz oben mit, dicht gefolgt von roter Paprika (-7,76) und Rucola (-7,5). Da der stressige Alltag aber manchmal dazwischenfunkt und man es nicht immer schafft, die perfekte Menge an frischem Gemüse zu essen, kann man seinen Körper auch ergänzend mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen. So stellst du sicher, dass dein Säure-Basen-Haushalt auch an hektischen Tagen in Balance bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Obwohl viele ihre Tomaten ganz automatisch ins Gemüsefach legen, ist der Kühlschrank eigentlich der denkbar schlechteste Aufbewahrungsort für sie. Dort verlieren sie nämlich im Handumdrehen ihr intensives Aroma und ihre saftige Konsistenz. Am besten aufgehoben sind sie an einem schattigen Plätzchen bei milden Temperaturen zwischen 13 und 18 Grad – so bleiben sie locker bis zu zwei Wochen lang knackig und gesund. Ganz wichtig ist auch, dass du sie getrennt von anderem Grünzeug aufbewahrst. Denn sie verströmen beim Reifen nämlich ein spezielles Gas namens Ethen, das anderes Obst und Gemüse in der Nähe viel schneller matschig werden lässt.

Während die frische Tomate zweifellos als basisch gilt, wurde früher oft behauptet, dass erhitzte Varianten den Körper übersäuern. Das stimmt so nicht ganz. Denn bei einer schonenden Zubereitung bleiben die wertvollen Mineralstoffe in der Tomate erhalten. Solange man das Gemüse also nicht “totkocht”, bleibt es sowohl roh als auch gegart, ein wertvoller Bestandteil basischer Ernährung. Eine Ausnahme bilden hier industriell stark verarbeitete Fertigprodukte wie Ketchup, Fertigsoßen oder Tomaten aus der Aludose, da diese extrem überhitzt wurden, viel Zucker enthalten und somit keine Nährstoffe liefern.

Man sollte Tomaten nicht völlig unbedacht in großen Mengen essen, da sie als Nachtschattengewächs einen natürlichen Selbstschutz besitzen. Dieser Stoff, das sogenannte Solanin, bewahrt die Pflanze vor Schimmel und Schädlingen und ist für uns Menschen in hohen Dosen giftig. Erste Symptome einer Vergiftung wie Übelkeit und Bauchschmerzen sind schon ab 1 Milligramm Solanin pro Kilo Körpergewicht möglich, während 3 Milligramm pro Kilo als lebensgefährlich gelten. Da eine reife Tomate aber nur geringe Mengen von 0 bis 0,7 Milligramm pro 100 Gramm aufweist, stellt sie keine Gefahr dar. Ein Großteil dieser geringen Menge lässt sich außerdem ganz einfach durch das Entfernen des Stielansatzes eliminieren. Ganz anders sieht es bei unreifen, grünen Tomaten aus: Diese können bis zu 32 Milligramm Solanin enthalten und sollten daher unbedingt gemieden werden.

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