Wie wichtig sind Proteine wirklich?

High Protein-Riegel über Protein-Joghurt und Protein-Wraps bis zu Protein-Pizza und sogar -Chips: Proteine sind dieser Tage in aller Munde. Aber wie viel davon ist eigentlich noch gesund? Und ist so viel Eiweiß überhaupt nötig?

Proteine – auch oft Eiweiße genannt – sind große, komplexe Moleküle, die aus einer Kette einzelner Aminosäuren aufgebaut sind. Es gibt 20 proteinogene Aminosäuren, von denen 9 essentiell sind. Das heißt, der Körper kann sie nicht selbst herstellen, sodass wir sie über unsere Nahrung aufnehmen müssen. Sie erfüllen im Körper eine enorme Bandbreite lebenswichtiger Aufgaben.

Wofür wir Proteine brauchen

Proteine gelten als Energielieferant und die Bausteine des Lebens. Unser Körper benötigt sie also zum Muskelaufbau und -erhalt, für ein stabiles Immunsystem, für einen funktionierenden Stoffwechsel, Haut, Haare, Enzyme und Hormone, sowie Regeneration und Energie. Ohne ausreichende Eiweißzufuhr kann der Körper wichtige Prozesse nur eingeschränkt durchführen.

Frau liegt mit einem Infekt unter der Decke, daneben ein Nachttisch mit Tabletten

Kein Eiweiß, kein gutes Immunsystem

Ohne Proteine kann das Immunsystem nicht funktionieren, denn sie sind die zentralen Bausteine seiner Abwehrmechanismen. Antikörper bestehen vollständig aus Proteinen und erkennen Krankheitserreger wie Bakterien und Viren gezielt, um sie unschädlich zu machen. Auch Immunzellen benötigen Proteine für ihren Aufbau, ihre Kommunikation und ihre schnelle Vermehrung bei einer Infektion. Enzyme und Signalstoffe, die Entzündungsreaktionen steuern und die Immunantwort koordinieren, sind ebenfalls proteinbasiert. Eine ausreichende Proteinzufuhr über die Ernährung ist daher entscheidend, um die Leistungsfähigkeit des Immunsystems aufrechtzuerhalten und den Körper wirksam vor Krankheiten zu schützen.

„So viel wie nötig“ statt „so viel wie möglich“

Auch wenn sich unsere Lebensstile dahingehend verändert haben, dass wir heute einen höheren Proteinbedarf haben, sollte ein übermäßiger Konsum verhindert werden. Überhöhte Mengen bringen keinen zusätzlichen Nutzen, sondern können langfristig belastend sein und so Verdauung, Stoffwechsel und Nieren beeinträchtigen. Die meisten Menschen erreichen außerdem ihren Grundbedarf über eine normale Ernährung, ganz ohne Proteinshakes. Sinnvoller ist eine ausgewogene Eiweißzufuhr, die zum eigenen Lebensstil passt (Orientierungswerte für gesunde Erwachsene, Protein pro kg Körpergewicht):

  • Alltag & wenig Sport: ca. 0,8–1,0 g/kg
  • Regelmäßiges Training: ca. 1,2–1,6 g/kg
  • Intensiver Kraftsport: ca. 1,6–2,0 g/kg

Frau in Sportkleidung macht liegend Übungen

Wann zusätzliche Proteinprodukte sinnvoll sind

  • bei intensivem Krafttraining
  • bei Schwierigkeiten, genug über die Ernährung aufzunehmen
  • bei Muskelaufbau
  • während der Schwangerschaft und Stillzeit
  • bei Diäten und Kaloriendefiziten (Proteine halten länger satt)
  • bei Rekonvaleszenz (Wiederaufbau nach Krankheit)
  • mit zunehmendem Alter

Achtung bei High-Proteinprodukten oder zu hoher Eiweißzufuhr

Eine kurzzeitig stark proteinreiche Ernährung ist unproblematisch. Bei einer dauerhaft erhöhten Proteinzufuhr gibt es einiges zu beachten. So bestehen verarbeitete Produkte häufig aus viel Salz, künstlichen Zusatzstoffen, Süßstoffen, Verdickungsmittel und ungünstigen Fetten. Auch zu viel tierische Proteine aus verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurstwaren bringen unerwünschte Nebenwirkungen wie zu viel Fett und Salz mit sich.

Anders als manche andere Nährstoffe kann der Körper Protein nicht speichern, sondern muss überschüssiges Eiweiß aufwändig abbauen. Das führt zu einer erhöhten Stoffwechselbelastung, vermehrter Harnsäureproduktion, Verdauungsproblemen und Flüssigkeitsverlust. Des Weiteren kann ein proteinlastiger Ernährungsstil dazu führen, dass andere wichtige Nährstoffe verdrängt werden. So wie Ballaststoffe, Vitamine, komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette.

Gedämpfte Edamame in einer schwarzen Schale werden mit grobem Salz bestreut

Gute Eiweißquellen

Um einen Eiweißmangel - kann sich durch Müdigkeit, Haarausfall, Heißhunger und Muskelschwäche zeigen - zu vermeiden, stehen verschiedene Quellen mit Grammangaben des Proteingehalts pro 100 g Lebensmittel zur Verfügung:

  • Sojabohnen 36 g
  • Seitan 25 g
  • Walnüsse 16 g
  • Tempeh 19 g
  • Tofu (gegart) 16 g
  • Hafer, Quinoa, Amaranth 14 g
  • Ei (gekocht) 12 g

Besonders spannend: Durch clevere Kombination (z. B. Bohnen + Reis) erreicht man ein vollständiges Aminosäureprofil und dadurch eine sehr hohe biologische Wertigkeit.

Pro Tipp

Obwohl viele Menschen bei einer proteinreichen Ernährung in erster Linie an tierische Eiweiße, wie Fleisch, Fisch und Eier denken, liefern auch pflanzliche Lebensmittel genug Proteine. Der Vorteil pflanzlicher Proteine sind einerseits ihre zusätzlichen Mineralstoffe und Vitamine wie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, andererseits liefern sie keine unnötigen Begleitstoffe wie Cholesterine.

Fazit

Proteine sind wichtig – aber gesund dosiert und clever gewählt.

Eiweiße sind kein bloßes „Muskelthema“, sondern notwendig für verschiedenste Lebensfunktionen. Proteine unterstützen das Hormonsystem, den Gewebeaufbau, Enzymfunktionen, Organgesundheit und sogar die Wundheilung. Der Bedarf lässt sich über eine ausgewogene Ernährung gut abdecken und auch wenn Proteine wichtig sind, braucht man dafür nicht jeden „High Protein“-Snack aus dem Supermarktregal.

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