Zimtstange, Zartbitterschokolade, Gewürznelken gestapelt

Basische Süßigkeiten

Lust auf Naschen, aber der Säure-Basen-Haushalt soll im Gleichgewicht bleiben? Das klingt erst einmal nach einem unlösbaren Widerspruch, denn die typischen Supermarkt-Süßigkeiten stecken voller isoliertem Zucker und weißem Mehl – den klassischen Übeltätern für eine Übersäuerung. Aber Verzicht muss dennoch nicht sein. Es gibt nämlich auch basische Süßigkeiten, mit denen du völlig ohne schlechtes Gewissen naschen kannst. Schauen wir uns an, zu welchen Leckereien du bedenkenlos greifen kannst.

Naschen ohne saure Quittung: So bleibt dein Säure-Basen-Haushalt in Balance

Bonbons, Gummibärchen und Schokolade basieren im Grunde alle auf derselben Formel: Zucker, gemischt mit einem Mix aus Trennmitteln, Feuchthaltemitteln und künstlichen Zusätzen. Bei Waffeln oder Keksen kommen meist noch Weizenmehl sowie undefinierte Fette zum Einsatz – eine Kombination, die als absolute Transfett-Schleuder gilt. Es ist ziemlich offensichtlich, dass diese künstlichen Süßwaren eine massive Belastung für unsere Gesundheit darstellen und den Körper mit einem Säureüberschuss belasten. Das klingt im ersten Moment paradox – schließlich schmecken Bonbons und Schokolade alles andere als sauer. Doch damit ist nicht der Geschmack auf der Zunge gemeint, sondern die Verstoffwechselung dieser Snacks im Körper. Beim Abbau von Süßspeisen entstehen nämlich saure Rückstände.

Doch warum ist das so gefährlich? Das liegt an der lebenswichtigen Rolle unseres Säure-Basen-Haushalts. Dieses System sorgt dafür, dass alle Organe, Zellen und Stoffwechselprozesse in unserem Körper reibungslos funktionieren. Landet nun permanent Zucker und Chemie auf unserem Teller, wird dieses System stark belastet und muss die entstehenden Säuren ständig neutralisieren.

Als Konsequenz daraus muss dein Organismus an seine eigenen Reserven gehen und plündert im schlimmsten Fall die Mineralstoffdepots in Knochen und Zähnen. Die Folgen davon können andauernde Müdigkeit, Muskelschmerzen, erhöhte Infektanfälligkeit, ein unreines Hautbild, stumpfes Haar und splitternde Nägel sein.

Um dem entgegenzuwirken, braucht der Säure-Basen-Haushalt dringend Unterstützung von außen – und zwar mit basischen Lebensmitteln: Frisch gepresste Säfte, reifes Obst, grünes Gemüse und Kräuter versorgen deinen Körper mit Mineralstoffen und helfen ihm so dabei, die überschüssige Säure zu neutralisieren. Der süße Zahn muss dabei keineswegs leer ausgehen, solange die Zutaten stimmen. Rohstoffe wie Nüsse, Kakao oder Datteln bilden hierbei eine nährstoffreiche Basis.

Welche Süßigkeiten sind basisch?

Wer einen Blick auf die PRAL-Tabelle wirft, stellt schnell fest, dass klassische Süßigkeiten und Desserts im Körper extrem säurebildend wirken. Die übliche Kombination aus Zucker, hellem Mehl und Milchprodukten belastet das System enorm. Aber keine Sorge: Du musst auf nichts verzichten, sondern kannst weiterhin Genussmomente erleben, ohne deinen Säure-Basen-Haushalt durcheinander zu bringen. Das Geheimnis liegt nämlich in den Zutaten und da hält die Natur jede Menge basische Alternativen für dich bereit.

Folgende Produkte gehören auf die Zutatenliste für basische Rezepte: Für den Teig und die Bindung greift man statt zu Weizenmehl zu nährstoffreichem Mandel- oder Kastanienmehl, verfeinert mit Kokosraspeln oder Kokosmus. Nüsse und Samen bringen zusätzlich gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren in die Masse. Die künstliche Süße wird durch Dattelpaste, Dattelsirup, Trockenobst oder Honig ersetzt, während eine Prise Zimt, Vanille oder Kardamom den Geschmack abrundet. Auch kleine Mengen Ahornsirup und Agavendicksaft sind erlaubt.

Kombiniert man diese Lebensmittel entstehen leckere Süßwaren, die dem Körper echte Vitalstoffe liefern. Du kannst unter anderem folgende Naschereien zaubern:

  • Basische Pralinen und Energiekugeln: Meist gerollt aus Mandeln, Kokos und Samen.
  • Saftige Riegel: Oft bestehend aus Haferflocken, Kokosmus, Nüssen, Samen und Bananen oder Datteln.
  • Knusprige Kekse: Frisch gebacken aus Mandel- oder Kastanienmehl, Dattelsirup, Haferflocken und Bananen sowie Walnüssen.
  • Pure Datteln: Der ideale Snack für zwischendurch.

Ist Schokolade sauer oder basisch?

Sie ist die unangefochtene Nummer eins im Süßwarenregal und gilt gleichzeitig als einer der schlimmsten Übeltäter für unseren Säure-Basen-Haushalt: die Schokolade. Doch ist dieser schlechte Ruf überhaupt gerechtfertigt? Tatsächlich kommt es eher auf die Sorte an.

Klassiker wie Vollmilch, Nougat und weiße Schokolade treiben den Körper durch den Mix aus Industriezucker und Milch unweigerlich in die Säurefalle. Ganz anders sieht es dagegen bei der Bitterschokolade aus. Sie ist die einzige Sorte, die das Prädikat „basisch“ absolut zu Recht verdient. Mit einem phänomenalen PRAL-Wert von -31,36 stellt sie in Sachen Basenbildung sogar etliche Obst- und Gemüsesorten in den Schatten.

Ein wunderbares Beispiel für diesen gesunden Luxus sind unsere Bitterstern Schokoladen Trüffel. Hergestellt aus hochwertiger Bitterschokolade mit mindestens 75 % Kakaoanteil und verfeinert mit den bewährten Bitterstern Bittertropfen, beweisen sie, dass man für ein inneres Gleichgewicht nicht auf Genuss verzichten muss.

Hierfür musst du keine Rezepte suchen oder backen, einfach klicken und bestellen. Für alle, die keine Zeit haben.

Eine Person ist gerade dabei, einen Bitterstern Schokoladentrüffel zu essen

Was ist der PRAL-Wert?

Wer sich mit gesunder Ernährung und innerer Balance auseinandersetzt, stolpert früher oder später über den PRAL-Wert. Die Abkürzung steht für „Potential Renal Acid Load“ und beschreibt, wie hoch die potenzielle Säurebelastung für die Nieren ist, sobald ein Lebensmittel den Verdauungstrakt passiert hat. Ein negativer Wert (z. B. -31,36 bei Bitterschokolade) signalisiert eine basenbildende Wirkung, die den Säure-Basen-Haushalt entlastet. Werte im positiven Bereich hingegen bedeuten, dass das Lebensmittel sauer verstoffwechselt wird und die Säurelast im Körper erhöht. Dank dieses Werts lässt sich auf einen Blick erkennen, welche Produkte deinen Säure-Basen-Haushalt im Alltag unterstützen und welche du lieber in Maßen genießen solltest.

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