Wechseljahre: Symptome und Beschwerden

Und welche Wechseljahre-Symptome gibt es jetzt genau? Woran erkenne ich die Wechseljahre und was sind die ersten Anzeichen dafür? Die Wechseljahre sind keine Krankheit. Viele Frauen (ca. ein Drittel) durchleben diese Zeit der hormonellen Umstellung ohne größere Probleme und gehen sogar mental und körperlich fit durch diese Lebensphase.

Wie stark man von typischen Wechseljahresbeschwerden betroffen ist und welche Symptome man hat, ist individuell ganz verschieden. Bei manchen Frauen aber löst der Hormonrückgang Beschwerden aus, die die Lebensqualität beeinträchtigen können.

Hormone steuern zahlreiche Vorgänge im Körper. Deshalb sind die typischen Symptome, die in den Wechseljahren auftreten, auch entsprechend vielfältig und werden somit auch unterschiedlich empfunden. Ob aber tatsächlich immer alle Symptome, die mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht werden, allein darauf zurückzuführen sind, ist fraglich. Mit dem Prozess des Älterwerdens treten allgemein verschiedene Beschwerden häufiger auf, die manchmal auch andere Ursachen haben. Deshalb dazu lieber ärztlichen Rat einholen und die genauen Ursachen abklären lassen.

Wechseljahresbeschwerden Liste:

Ja, die Liste der möglichen Wechseljahresbeschwerden ist lang. Aber Achtung: nicht jeder ist davon oder nicht von allen Symptomen betroffen. Wir geben dir Tipps an die Hand, wie du mit ihnen umgehst. Sprich auch auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt bzw. Allgemeinarzt über die bei dir auftretenden Symptome.

Zyklusschwankungen und Ausbleiben der Regelblutung ▼

Zyklusstörungen können ein erstes Anzeichen sein, mit dem sich die Wechseljahre ankündigen. Durch das hormonelle Ungleichgewicht werden die Monatsblutungen unregelmäßiger: der Zyklus kann verkürzt, länger, stärker, schmerzhafter, unregelmäßiger oder auch alles zusammen sein, bis die Regelblutung schließlich ganz aufhört (Menopause). Es kann zu Zwischenblutungen kommen. Auch PMS-Beschwerden (Kopfschmerzen, Brustspannen, Reizbarkeit) können sich verstärken, intensiver werden oder ganz neu auftreten.

Führe am besten längerfristig einen Zykluskalender (hierzu gibt es praktische Apps).

Hitzewallungen und Schweißausbrüche ▼

Östrogen reguliert das Wärmezentrum im Gehirn, das wiederum die Körpertemperatur regelt. Gegen Ende der Wechseljahre sinkt der Östrogenwert stark ab, dadurch kommt das hormonelle System durcheinander und deshalb kann es zu den Hitzeschüben kommen. Zunächst können sich die Hitzewallungen zum Beispiel durch ein Druckgefühl im Kopf und ein Unwohlsein ankündigen, gefolgt von einer plötzlichen Hitzewelle, die sich über Oberkörper, Hals und Gesicht ausbreitet. Es folgt ein Schweißausbruch, kurz danach kann es zum Frösteln kommen. Das Ganze dauert wenige Sekunden bis Minuten.

Hitzewallungen können mehrmals die Stunde auftreten oder mehrmals am Tag (bis zu 20-mal!). 85 % der Frauen sind während der Wechseljahre von Hitzewallungen betroffen, manche schon von Beginn an und fangen bereits in der ersten Phase mit den Zyklusstörungen an. Im Durchschnitt dauert die unangenehme Zeit der Hitzewallungen etwa 5 Jahre an. Bei den meisten Frauen gehen sie danach allmählich wieder zurück und verschwinden von selbst wieder, wenn sich der Körper an das niedrige Östrogenniveau gewöhnt hat.

Aber was hilft gegen Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen in den Wechseljahren? Geh viel Spazieren und versuche eher Textilien aus Naturmaterialien zu tragen – am besten im Lagenlook!

Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen ▼

Gerade zu Beginn der Wechseljahre ist der Östrogenspiegel zu hoch, das kann zu Wassereinlagerungen und geschwollenen Gelenken führen. Später fällt das Östrogen ab und Gelenke und Knochen werden nicht mehr so gut durchblutet, außerdem wird durch den Östrogenentzug die Schmerzempfindlichkeit erhöht. Schmerzen im Bewegungsapparat (oft auch Rückenschmerzen) sind also keine Seltenheit. Schon ab 35 nimmt bei Frauen die Muskelmasse ab, deshalb ist es wichtig, mit sportlicher Aktivität und Bewegung dagegen zu steuern und weiterhin fit zu bleiben! In den Wechseljahren steigt das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Gerade Rückenschmerzen können ein Anzeichen dafür sein. Sprich bitte mit deinem Arzt, solltest du diesbezüglich Probleme haben.

Schlafstörungen ▼

Frauen in den Wechseljahren leiden oft unter typischen Durchschlafstörungen. Auf Dauer vermindert sich die Leistungsfähigkeit und man fühlt sich den ganzen Tag über müde und erschöpft. Die Abnahme des Östrogenspiegels kann die Schlafphasen merklich verändern: Viele Frauen wachen bereits um drei oder vier Uhr auf und können nicht wieder einschlafen. Auch hormonell bedingte nächtliche Schweißausbrüche rauben vielen Frauen den Schlaf und können ihren Schlaf-Wach-Rhythmus dauerhaft stören, wenn sie mehrmals in der Nacht schweißgebadet aufwachen.

Entspannungstechniken und pflanzliche Wirkstoffe können bei Schlafstörungen sanft Abhilfe schaffen.

Brustschmerzen ▼

Durch den zunächst oft erhöhten Östrogenspiegel in der ersten Zeit der Wechseljahre kommt es oft zu Wassereinlagerungen. Dadurch werden die Brüste besonders berührungsempfindlich und sie spannen.

Blähungen, Reizdarm & Co ▼

Hormonelle Veränderungen können sich auch auf den Stoffwechsel und das Verdauungssystem auswirken: Die Darmbewegung kann vermindert sein, was zu Blähungen oder Verstopfungen führen kann. Ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung (ca. 20 Minuten täglich) können helfen, die Verdauung besser in Schwung zu bringen! Bitterstoffe können in diesem Zusammenhang auch gut unterstützen. Kennst du zum Beispiel schon die Bitterstern Kräutertropfen von Laetitia?

Trockene Scheide und Blasenschwäche ▼

Die hormonelle Umstellung führt dazu, dass die Schleimhäute generell (also z.B. auch die Mundschleimhaut) trockener, dünner und anfälliger für Verletzungen und Infekte werden. Das führt dazu, dass es auch zu Veränderungen der Scheidenschleimhaut und im Harntrakt kommen kann. Die Scheide kann nicht mehr genügend Feuchtigkeit bilden, was zu Beschwerden oder Schmerzen beim Sex führen kann. Es kann zu einem Gefühl von Brennen oder Juckreiz im Scheidenbereich kommen. Sollte dieses Gefühl länger anhalten, dann vereinbare bitte einen Termin bei deinem Frauenarzt, der sicher weiterhelfen kann. Auch Harninkontinenz und häufiger Harndrang können die Folgen der hormonellen Veränderungen sein.

Durch Vaginaltabletten, -zäpfchen oder Vaginalcreme kann der Zustand der Scheiden-Schleimhaut aber wieder verbessert werden und sie wird wieder feuchter, elastischer und kräftiger. Dein Frauenarzt kann dir die entsprechenden verschreibungspflichtigen, niedrig dosierten Präparate verordnen, die lokal aufgetragen sofort ihre Wirkung entfalten und deine Beschwerden lindern können. Wir empfehlen dir bei Schmerzen beim Geschlechtsverkehr freiverkäufliches Vaginalgel aus der Apotheke.

Innere Unruhe und Stimmungsschwankungen ▼

Östrogene haben eine stimmungsaufhellende Wirkung und beeinflussen das zentrale Nervensystem positiv. Geraten die Hormone ins Schwanken, macht sich das auch im seelischen Gleichgewicht bemerkbar. Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Weinerlichkeit, Ängstlichkeit bis hin zu Angstzuständen und Depressionen können die Folge sein. Außerdem fühlen sich viele Frauen generell unruhig, nervös und sind leicht reizbar.

In der Lebensphase der Wechseljahre sind oftmals nicht nur allein die Hormone Schuld: Viele Frauen müssen sich in dieser Zeit besonders oft mit Veränderungen in ihrem Leben auseinandersetzten, die zusätzlich belastend sind: Die Kinder verlassen das Haus, die eigenen Eltern brauchen Unterstützung oder müssen gepflegt werden oder die Partnerschaft muss neu definiert werden. Wenn alles zu belastend und zu viel wird, dann zögere nicht und suche dir professionelle Unterstützung, um die Umbrüche in deinem Leben besser zu meistern und neue Perspektiven zu entwickeln. Und setzte auf die Wirksamkeit der Natur! Nutze die heilende Kraft der Pflanzen, die sich positiv auf deine Stimmung, Nervosität und Unruhe auswirken kann. Entdecke auch unsere ME-Time Seite mit leckeren Rezepten, Yogaübungen und einer schönen Playlist.

Gewichtszunahme ▼

Durch die reduzierte Östrogenproduktion – bei gleichbleibendem Testosteronspiegel – verändert sich der weibliche Körper: Die typisch weiblichen Rundungen nehmen ab und das Fettgewebe verlagert sich mehr in Richtung Bauch. Außerdem nimmt mit zunehmendem Alter die Muskelmasse generell ab, dadurch verbraucht der Körper insgesamt weniger Energie. Bei Bewegungsmangel und gleichbleibenden Ernährungsgewohnheiten nehmen Frauen in den Wechseljahren an Gewicht zu. Viel Bewegung und eine gesunde, ausgewogene Ernährung hilft dir dabei, dass du dein Gewicht besser halten kannst.

Haarausfall ▼

Dieser kann durch den Testosteron-Überschuss im Verhältnis zum absinkenden Östrogen ausgelöst werden. Dadurch kommt es äußerlich zu den sogenannten „Vermännlichungserscheinungen“: Im Gesicht kann sich der Haarwuchs verstärken (Damenbart), die Kopfbehaarung kann dünner werden und es kann zu Haarausfall kommen. Das Pulver „Meine Basis für natürliche STRAHLKRAFT“ von Laetitia enthält als Nahrungsergänzungsmittel für die Wechseljahre unter Anderem Inhaltsstoffe für gesunde Haut und Haare. Mische das Pulver zum Beispiel einfach in dein tägliches Müsli.

Hautalterung ▼

Die Schleimhäute und die Haut werden durch den Östrogenmangel trockener und dünner, außerdem kann die Haut nicht mehr so viel Wasser speichern und wird dadurch weniger elastisch und zunehmend faltiger. Ihre natürliche Schutzfunktion nimmt ab, auch die Wundheilung funktioniert nicht mehr so gut wie früher. Manchmal rötet sich die Haut auch und juckt. Durch eine stärkere Pigmenteinlagerung entstehen Altersflecken. Auch die Schleimhäute der Augen verändern sich, die Tränenproduktion nimmt ab, das kann zu Bindehautentzündungen und geröteten Augen führen. Tränenersatzflüssigkeits-Präparate können hier Abhilfe schaffen: Frage dazu deinen Augenarzt oder in der Apotheke.

Deine Haut benötigt nun reichhaltigere Pflege. Zusätzlich unterstützt das Laetitia Pulver „Meine Basis für natürliche STRAHLKRAFT“ als Nahrungsergänzungsmittel gesunde Haut und Haare.

Knochenabbau Osteoporose ▼

Östrogen sorgt dafür, dass der Knochenabbau verhindert wird. Durch die hormonelle Umstellung steigt das Risiko für die Knochenkrankheit Osteoporose. Knochen werden dadurch instabiler und können leichter brechen. Mit ausreichender Bewegung, Sport und gezieltem Gymnastiktraining unter Anleitung kannst du diesem Risiko entgegensteuern, deine Knochen stabilisieren und viel für starke Knochen im Alter tun. Auch die richtige Ernährung kann dazu beitragen: Vitamin D und Kalzium sind wichtig für gesunde und starke Knochen. Kalziumhaltig sind viele Käsesorten und Mineralwässer. Nutze diese wertvollen Kalziumquellen bei deiner täglichen Ernährung in den Wechseljahren. Unterstützend liefert dir das Nährstoffpulver „Meine Basis für natürliche STRAHLKRAFT“ von Laetitia wertvolles Calcium, Magnesium und Vitamin D zur Erhaltung normaler Knochen.

Gedächtnisprobleme ▼

Östrogen verbessert die Hirndurchblutung und kann der Entwicklung der Arteriosklerose entgegenwirken. Der Abfall des Östrogens kann sich sogar auf die Informationsübertragung im Gehirn auswirken. Dadurch kann es zu Konzentrationsproblemen, einer Verschlechterung der Merkfähigkeit bis hin zur Vergesslichkeit kommen. Mehr als die Hälfte aller Frauen klagt in den Wechseljahren über Gedächtnisstörungen! Aber keine Sorge, mit zum Beispiel Kreuzworträtseln, Memory, Sudoku oder Gedächtnistraining kannst du deine Gedächtnisleistung verbessern.

Herz-Kreislauf-System und Blutgefäße ▼

Östrogene haben einen positiven Effekt auf die Blutgefäße, deshalb steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach der Menopause an. Versuche körperlich aktiv zu bleiben und achte auf gesunde Ernährung. Lasse deine Werte regelmäßig beim Arzt überprüfen.

Wechseljahre: Das Gute kommt zum Schluss

Zugegeben, die Liste der möglichen Wechseljahre-Symptome und Beschwerden, die durch den Östrogenmangel und die Hormonumstellung ausgelöst werden können, ist lang.

Aber zum guten Schluss wollen wir auch die positiven Veränderungen der Wechseljahre nicht vernachlässigen: Die Schmerzen und unangenehmen Begleiterscheinungen der Regelblutung fallen weg, eine Verhütung ist nach der Menopause nicht mehr nötig und andere langjährige Beschwerden (wie zum Beispiel Migräne) können durch die Veränderungen auch verschwinden!

Außerdem gilt: Wenn du dich (nicht nur in den Wechseljahren) viel bewegst, Genussgifte größtenteils vermeidest, dich ausgewogen ernährst und für ausreichend Erholung und Entspannung sorgst, dann tust du gleich auch etwas für deine innere Ausgeglichenheit. Und so kannst du auch mit den Beschwerden und Herausforderungen in den Wechseljahren besser umgehen!