Bitterstoffe und Abnehmen | Laetitia
Wir tendieren dazu, bittere Lebensmittel zu neutralisieren: So wird bitteres Gemüse wie Brokkoli gerne mit Sahnesauce und Käse zubereitet oder brauner Zucker zur Grapefruit gegessen. Tatsächlich muss der bittere Geschmack durchdringen, damit der gewünschte appetitzügelnde Effekt eintritt. Laut einer Studie der Rutgers University in New Jersey sind Menschen, die über ein sensibles Bitterempfinden verfügen, um circa 20 Prozent schlanker, als solche, die Bitterstoffe nur kaum herausschmecken. Die Zahl unserer Bitterrezeptoren ist zwar genetisch festgelegt, das Bitterempfinden kann jedoch trainiert werden, indem bittere Lebensmittel nicht maskiert werden.
Natürlich solltest du dich jetzt nicht nur noch von Lebensmitteln mit Bitterstoffen ernähren. Sinnvoll ist es aber, sie regelmäßig in deine Ernährung einzubauen und drei Mal täglich bitterstoffhaltiges Obst, Gemüse und Kräuter in deine Mahlzeiten zu integrieren. Achte dabei darauf, möglichst frische und saisonale Lebensmittel zu dir zu nehmen, denn die Bitterstoffe aus konservierten und verarbeiteten Lebensmitteln werden vom Körper nichtso gut aufgenommen wie aus frischen.
* Dotson, C. D., et al. (2008)."Bitter taste receptors influence glucose homeostasis." Erschienen in: PLoS ONE, 3(12), e3974. [doi:10.1371/journal.pone.0003974] und Valussi, M. (2012)."Functional foods with digestion-enhancing properties." In: International Journal of Food Sciences and Nutrition.
Fragen zu Bitterstoffen oder basischer Ernährung? Wir beraten dich gerne persönlich.