Magnesiummangel in den Wechseljahren
Leider kann unser Körper Magnesium nicht selbst herstellen, sondern muss es über die Nahrung zugeführt bekommen. Dadurch lässt sich ein leichter Magnesiummangel oft schon ausgleichen. Besonders viel Magnesium ist beispielsweise in folgenden Nahrungsmitteln enthalten:
Aber nicht immer reicht eine Magnesiumaufnahme allein über die Ernährung aus, um unseren Magnesiumspeicher in den Knochen ausreichend aufzufüllen. Vor allem, wenn bereits ein Magnesiummangel vorliegt. Laut einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung benötigen Erwachsene täglich 300-400 mg Magnesium, für Frauen in den Wechseljahren (z.B. aufgrund von starkem Schwitzen) kann der Wert sogar noch höher liegen. Damit du also die unangenehmen Auswirkungen eines Magnesiummangels nicht zu spüren bekommen, ist es möglicherweise sinnvoll, das wertvolle Mineral zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel für die Wechseljahre einzunehmen. Lasse am besten deinen Magnesiumspiegel von deinem Arzt bestimmen und dich von ihm beraten.
Magnesium spielt eine wichtige Rolle für unser Hormonsystem und sorgt dafür, dass es in Balance bleibt. Gerade Frauen durchlaufen verschiedene Lebensphasen, in denen es zu einem Magnesiummangel kommen kann. Zum Beispiel in der Schwangerschaft oder Stillzeit muss der weibliche Körper Höchstleistungen erbringen. Kein Wunder also, dass es in dieser Zeit häufig zu einem Magnesiummangel kommt. Generell haben Frauen auch einen niedrigeren Magnesiumspiegel als Männer, der mit zunehmendem Alter immer weiter abnimmt. In den Wechseljahren kommt dazu noch die hormonelle Umstellung: Ab 40 wird weniger Östrogen gebildet, was dazu führt, dass Magnesium aus der Nahrung weniger gut aufgenommen werden kann.
Als weiterer Faktor spielt auch der individuelle Lebensstil einer Frau dafür eine Rolle, wieviel Magnesium verbraucht wird. Durch Sport und Bewegung wird viel Magnesium benötigt und chronischer Stress ist einer der größten Magnesiumräuber überhaupt! Auch eine einseitige Ernährung und Genussmittel – wie zum Beispiel Alkohol– entziehen dem Körper zusätzlich Magnesium!
Mehr über einen gesunden Lebensstil und eine gesündere Ernährung erfährst du in unserem Beitrag zum gesunden Leben. Dort gibt es wertvolle Tipps, um dein Wohlbefinden zu steigern!
Mit der hormonellen Umstellung kann es in den Wechseljahren zu einem Magnesiummangel kommen. Das ist individuell - von Frau zu Frau - sehr unterschiedlich. Außerdem ist die verringerte Hormonproduktion für vielzählige Beschwerden während der Wechseljahre verantwortlich. Ein Magnesiummangel kann dazu führen, dass sich bestehende Wechseljahresbeschwerden noch verschlimmern können.
Welche Art von Magnesium ist als Nahrungsergänzungsmittel für die Wechseljahre am besten geeignet? Es gibt verschiedene Arten von Magnesium: Entweder Magnesiumoxid, das besser gespeichert wird, oder Magnesiumcitrat, dass allgemein besser verträglich ist. Berate dich mit deinem Gynäkologen darüber, welche Art von Magnesium du in den Wechseljahren am meisten benötigst.
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