Ist Kokosmilch basisch?


Von Laetitia Naturprodukte

Milch aus einer Koskosnuss. Kokosmilch ist basisch und damit zur Entsäuerung geeignet.


Milch aus einer Koskosnuss. Kokosmilch ist basisch und damit zur Entsäuerung geeignet.

Ist Kokosmilch basisch?

Den Körper in Einklang bringen und von einem natürlichen Gleichgewicht profitieren. Basische Ernährung sorgt für einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt und entlastet die Verdauung. Doch insbesondere, wenn es um Milchprodukte geht, fällt es vielen Menschen schwer, auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten. Zum Glück gibt es einige schmackhafte Milchalternativen, die im Gegensatz zu Schaf-, Ziegen- und Kuhmilch zur Entsäuerung beitragen. Doch ist Kokosmilch basisch? In diesem Beitrag beantworten wir diese Frage und erklären, wie du diese Alternative beim Basenfasten einsetzen kannst.

Wirkung auf Säure-Basen-Haushalt: Ist Kokosmilch basisch?

Ob aus der Dose zum Kochen oder als Milchalternative zum Trinken und zum Verfeinern von Getränken: Kokosmilch ist ein basisches Nahrungsmittel und eignet sich hervorragend, um den Durst nach Milch zu stillen. Wenn wir von basisch sprechen, meinen wir hierbei nicht einen pH-Wert im basischen Bereich, sondern Lebensmittel mit einem PRAL-Wert von < 0, die vom Körper basisch verstoffwechselt werden. Kokosnuss besitzt, so wie zahlreiche andere Nüsse und Samen, einen niedrigen Wert von -3,4. Darüber hinaus enthält sie wertvolle Nährstoffe wie den basenbildenden Mineralstoff Kalium sowie Magnesium, Laurinsäure und mittelkettige Fettsäuren. Kokosmilch kann dadurch einer hohen Säurebelastung entgegenwirken und trägt zum Erhalt eines ausgewogenen Säure-Basen-Haushaltes bei. Somit ist sie neben Mandelmilch der ideale Milchersatz für die basische Ernährung.

Ein Strahl Kokosmilch wird in eine halbierte Kokosnuss gegossen, die auf einer Holzoberfläche liegt. Daneben liegen Stücke von Kokosnussfleisch. Das Bild veranschaulicht Kokosmilch als pflanzliche Milchalternative.

PRAL Wert und pH-Wert: Warum eine Übersäuerung vermieden werden sollte

Der Körper ist ein kompliziertes System, in dem unzählige Prozesse gleichzeitig ablaufen. Doch oftmals sorgt eine stressige Lebensweise in Kombination mit unausgewogener Ernährung dafür, dass wir uns schlapp, müde und anfällig fühlen. Eine Ursache dafür kann die Übersäuerung des Körpers sein. Stehen Fleisch, Milchprodukte, Fertigprodukte und Süßigkeiten auf dem Speiseplan, kommt es häufig zu einer vermehrten Säurebildung, die langfristig negative Folgen auf die Gesundheit haben kann. Eine ausgewogene Ernährung mit basischen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Nüssen und den richtigen Getränken hält den Säure-Basen-Haushalt stabil und hilft deinem Körper dabei, einer Übersäuerung entgegenzuwirken. Entscheidend hierfür ist der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load). Er zeigt, welche Lebensmittel den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen und ob sie sauer, neutral oder basisch verstoffwechselt werden. So kannst du deine Gewohnheiten überprüfen und die Wahl der Nahrungsmittel gezielt anpassen.

Eine geöffnete Kokosnuss mit weißem Fruchtfleisch steht auf einer Oberfläche, ein Trinkhalm steckt darin. Daneben liegen Eiswürfel und eine weitere Kokosnusshälfte. Im Hintergrund sind tropische Früchte wie Ananas, Trauben und Limetten sowie eine Flasche zu sehen. Das Bild zeigt Kokosnuss als Basis für pflanzliche Milchalternativen.

Basische Ernährung: Kokosmilch als Milchalternative

Basische Getränke sind ausschlaggebend für eine ausgewogene Ernährung und maßgeblich für den Erhalt eines natürlichen Gleichgewichts. Damit du von dem Konsum von Milchalternativen wie Kokosmilch profitierst, solltest du jedoch einiges beachten. Zunächst einmal ist die Unterscheidung zwischen den verschiedenen Arten sinnvoll. Denn nicht jede Kokosmilch ist gleich. Bei der klassischen Variante, die in Dosen verkauft wird, handelt es sich um die hochkonzentrierte, fetthaltige Kokosmilch, die zum Kochen verwendet wird. Bei Temperaturen unter 20 Grad hat sie eine eher feste Konsistenz und wird in der Regel nicht als Getränk verzehrt. Als Milchersatz eignen sich leichtere Kokosdrinks im Tetra Pak besser, die du meistens im Kühlregal findest. Diese sind dünnflüssig und enthalten einen geringeren Anteil an Kokoscreme, sodass du sie ganz normal trinken kannst. Achte beim Kauf jedoch darauf, dass die Milchalternative keinen zugesetzten Zucker, Aromen und möglichst wenige Zusatzstoffe enthält.

Kokosmilch selber machen: Geht das?

Am effizientesten kannst du die Inhaltsstoffe in Kokosmilch kontrollieren, wenn du sie selbst machst. Das ist tatsächlich möglich und ähnlich unkompliziert wie die Herstellung von Mandelmilch. Hierfür benötigst du lediglich Kokosflocken und Wasser. So funktioniert die Zubereitung:

  1. Bringe einen Liter Wasser in einem Topf zum Kochen.
  2. Gib 200 g Kokosraspeln in ein Gefäß und schütte das kochende Wasser darüber. Lass die Mischung 10 Minuten lang quellen.
  3. Mixe mit einem Pürierstab oder Mixer kräftig durch.
  4. Lass die Mischung erneut 5 Minuten lang stehen und mixe sie noch einmal.
  5. Filtere die Kokosmilch durch ein engmaschiges Sieb und drücke die Restmasse gut aus. Fertig ist deine basische Kokosmilch!

Basische Rezepte: Kokosmilch in die Ernährung integrieren

Mehr Urlaubsstimmung und ein cremiges Milchfeeling mit leckerem Kokos-Geschmack? Wir zeigen dir, wie du Kokosmilch und Kokosdrink unkompliziert in deinen Alltag integrieren kannst – mit 3 basischen Rezepten, die jeder schnell und ohne besondere Vorkenntnisse zubereiten kann.

Basischer Kokos-Orange Smoothie

Dem Körper einen Extrakick Vitamine bieten, ohne auf den köstlichen Geschmack von Kokosnuss zu verzichten. Dieser Kokos-Orange Smoothie ist perfekt für einen energiegeladenen Start in den Morgen oder als erfrischende Auszeit für zwischendurch!

Zutaten

  • 200 ml Kokosdrink (ungesüßt)
  • 1 große oder 2 kleine Orangen
  • 1 Banane
  • 1 EL Agavendicksaft

Zubereitung

Presse zuerst die Orange aus. Gib dann den Saft zusammen mit der Banane, der Kokosmilch und dem Agavendicksaft in einen Mixer und mixe sie ordentlich durch. Wenn du möchtest, kannst du auch ein paar Eiswürfel dazu geben – für den extrakalten Genuss. Fülle die Mischung in ein Glas und genieße dein tropisch-cremiges Getränk!

Basisches Breakfast Bowl mit Kokos

Beim Frühstück fehlen vielen Menschen die Energie und Inspiration, um frühmorgens etwas Vitaminreiches und Köstliches zusammenzustellen. Doch wir haben ein basisches Rezept, mit dem du in nur wenigen Minuten eine leckere und schöne Mahlzeit genießen kannst – das Auge isst schließlich auch mit!

Zutaten

  • 150 ml Kokosdrink (ungesüßt)
  • Eine Handvoll Beeren deiner Wahl
  • 1 Banane
  • ½ Apfel
  • 2 EL Kokosraspeln
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung

Gib Kokosdrink, Banane, Apfel, Zimt und Leinsamen in den Mixer und mixe, bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Teile die fertige Mischung in Schüsseln auf und garniere sie mit den Beeren, Sonnenblumenkernen und Kokosraspeln. Fertig ist dein gesundes Frühstück.

Basisches Erdbeer-Kokos-Gelato

Wer sagt, dass du bei der basischen Ernährung auf Desserts verzichten musst? Wir haben ein köstliches Eis-Rezept für dich, das keinerlei zugesetzten Zucker benötigt, um zu begeistern!

Zutaten

  • 400 g gefrorene Erdbeeren
  • 100 ml kalte Kokosmilch
  • 1 EL Kokosblütensirup
  • Kokosraspeln (optional zur Dekoration)

Zubereitung

Gib die gefrorenen Erdbeeren zusammen mit Kokosmilch und Kokosblütensirup in einen leistungsstarken Mixer und püriere auf höchster Stufe. Garniere das Eis auf Wunsch mit Kokosraspeln und genieße es direkt, bevor es schmilzt.

Wir sind für dich da!

Fragen zu Bitterstoffen oder basischer Ernährung? Wir beraten dich gerne persönlich.