Sind Kartoffeln basisch?
Um festzustellen, wie stark ein Lebensmittel zur Basenbildung beiträgt, nutzt man den sogenannten PRAL-Wert. Dieser gibt an, wie hoch die potenzielle Säurebelastung für die Nieren nach der Verstoffwechselung ist. Die Kartoffel erreicht hier einen Wert von -4,0 und zählt damit zu den wertvollsten Basenlieferanten unter den Beilagen. Dank ihres hohen Kaliumgehalts hilft sie dem Organismus aktiv dabei, den Säure-Basen-Haushalt in einer gesunden Balance zu halten.
Bei der Aufbewahrung von Kartoffeln gilt: Je dunkler, desto besser. Zu viel Licht fördert die Bildung von Keimen und grünen Hautpartien, die den Giftstoff Solanin enthalten. Da sich dieser Stoff direkt unter der Schale ansammelt und hitzebeständig ist, sollten verfärbte oder stark gekeimte Kartoffeln nicht mehr verzehrt werden. Haben die Kartoffeln hingegen nur vereinzelt Keime, die kürzer als 1 Zentimeter sind, lassen sich diese problemlos herausschneiden, ohne dass ein gesundheitliches Risiko besteht.
Natürlich ist es für eine gesunde Ernährung nicht notwendig, ab sofort jeden Tag Kartoffeln zu essen, da Vielfalt und Abwechslung immer an erster Stelle stehen sollten. Aber: Wer Kartoffeln liebt, kann sie streng genommen nach Belieben essen, vorausgesetzt sie werden ohne Fette gekocht, gedämpft oder gebacken. Um ein gesundes Maß zu halten, empfehlen wir 300 bis 400 Gramm, wenn die Kartoffel das Hauptgericht ist. Isst du sie lediglich als Beilage, sind Portionen von 150 bis 200 Gramm ideal, um den Körper mit wichtigen Mineralstoffen wie Kalium zu versorgen, ohne dabei zu viele Kalorien aufzunehmen.
Abwechslung auf dem Teller ist der Schlüssel zu einem stabilen Säure-Basen-Haushalt. Deshalb solltest du neben der Kartoffel auch weitere basische Lebensmittel wie Spinat und Petersilie, die einen PRAL-Wert von -12 und -14 haben, in deine Ernährung integrieren. Aber auch Grünkohl (-7,8), Rucola (-7,5), Karotten (-4,9), Knoblauch (-3,4) und Tomaten (-3,1) bieten eine kraftvolle Unterstützung gegen Übersäuerung.
Wir wissen natürlich alle, dass es im stressigen Alltag nicht immer klappt, jeden Tag die optimale Menge an frischem Gemüse zu essen. Genau deshalb haben wir Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, die deinen Körper mit basischen Mineralien versorgen. So kannst du sicher sein, dass du auch an hektischen Tagen bestens versorgt wirst und dein Säure-Basen-Haushalt nicht aus dem Gleichgewicht gerät.
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