Basisches Gemüse: Bitter, bunt & bekömmlich

Gründe: Warum Gemüse essen

Gemüse enthält zahlreiche Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese Stoffe sind für uns Menschen lebensnotwendig, da wir sie unter anderem für den Stoffwechsel und den Aufbau von Knochen, Zellen, Blutkörperchen und Zähnen benötigen. Außerdem enthält Gemüse wichtige Ballast- und Bitterstoffe für die Verdauung. 

Wenn Sie viel Gemüse essen, versorgen Sie Ihren Körper nicht nur mit unverzichtbaren Nährstoffen. Wie Studien zeigen, können Sie mit gesunder Ernährung Ihr Risiko senken, an Krebs und Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz oder Bluthochdruck zu erkranken. Darüber hinaus wird Gemüse in der Regel basisch verstoffwechselt. Besonders basisches Gemüse trägt auf diese Weise zur normalen Funktion des Säure-Basen-Stoffwechsels in Ihrem Körper bei. Diesen können Sie zusätzlich stärken – beispielsweise durch die Einnahme von basischen Mineralien.

Menge: wie viel Gemüse am Tag?

Am Tag sollten Sie laut der Empfehlung der DGE mindestens drei Portionen Gemüse zu sich nehmen – das entspricht etwa 400 Gramm. Sie können die Menge beispielsweise in 200 Gramm gegartes und 200 Gramm rohes Gemüse aufteilen. Ein Problem kann der Verzehr von genug Gemüse allerdings nicht immer lösen: den Mangel an Bitterstoffen. Gemüse enthält heute wesentlich weniger Bitterstoffe als früher, da diese aus Geschmacksgründen weggezüchtet wurden. Obwohl Bitterstoffe zu einer ausgewogenen und ganzheitlichen Ernährung dazugehören, gestaltet es sich häufig schwer, durch die täglichen Lebensmittel allein die Kraft der Bitterstoffe zu nutzen.

Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, Ihre ausgewogene und gesunde Lebensweise bei Bedarf durch die Einnahme von Bitterstern-Kräutertropfen zu vervollständigen.

Bitteres Gemüse: Ein Überblick

Folgende Sorten gelten als bitteres Gemüse:

  • Spinat: Die Bitterstoffe im Spinat kommen von der Oxalsäure, welche in zu hohen Mengen schädlich sein kann. Gekocht oder blanchiert löst sich ein Teil dieser Säure in Wasser, wodurch sie für gesunde Menschen unbedenklich wird.
  • Fenchel: Beim Kochen von Fenchel entfalten sich Bitterstoffe, welche unter anderem gegen Sodbrennen und Verstopfungen helfen können.
  • Rucola: Die Bitterstoffe im Rucola (Senfölglycoside) dienen als Antioxidantien, welche unter anderem Zellschäden im Körper vorbeugen können.
  • Endivien: Weil die Bitterstoffe in der Endivie als appetitanregend gelten, wird diese häufig als Vorspeise serviert.
  • Radicchio: Der Bitterstoff in Radicchio (Intybin) kann verdauungsfördernd und appetitanregend wirken.
  • Chicorée: Das aromatische Wintergemüse enthält (wie die Endivie) viel Inulin, welches die Gesundheit des menschlichen Verdauungssystems unterstützen kann.
  • Artischocken: Die zahlreichen Bitterstoffe in der Artischocke können beim Verzehr dazu führen, dass mehr Magensäure im Körper entsteht und der Appetit zunimmt.
  • Kohlsorten: Zahlreiche Kohlsorten (Blumen,- Weiß-, China- und Rosenkohl, Kohlrabi, Wirsing, Rotkraut und Brokkoli) glänzen durch ihren exzellenten Bitterstoffgehalt.
  • Ingwer: Unter anderem dank seiner Bitterstoffe ist Ingwer nicht nur für Menschen gesund, sondern wird mittlerweile auch in der Tiermedizin eingesetzt.

Sollte man Gemüse roh oder gekocht essen?

Manche Gemüsesorten sollte man ausschließlich gekocht genießen, da sie ansonsten unbekömmlich oder sogar giftig sein können. Das gilt zum Beispiel für Kartoffeln, viele Pilze und die meisten Hülsenfrüchte. Andere Gemüsesorten wie Paprika, Brokkoli oder Rote Beete sollten Sie hingegen roh essen, damit wertvolle Vitamine oder Bitterstoffe beim Garen nicht verlorengehen. Informieren Sie sich am besten vor der Zubereitung über die beste Garmethode Ihres Gemüses.

Wir wünschen Ihnen guten Appetit.

Ihr Team von Laetitia


 

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